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 Der Virus

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Jeanne31
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 10:22 pm

Lavanda blinzelte leicht. "Ist es dir unangenehm, mich nackt zu sehen?", fragte sie verwundert. Sie hatte nicht erwartet dass er so... naja... beinah schüchtern wirkt.... das überraschte sie nun sehr. Sie legte sich das flauschig weiche Handtuch um und steckte es fest. dann gab sie ihm, da sie durch die höher stehende Wanne ja etwas größer war als sonst, ein Küsschen auf die Wange. "Du brauchst dich doch nicht so zieren. Hast du noch nie eine nackte Frau gesehen?" Sie kicherte leicht. Dann hielt sie sich an seinem Oberarm fest, und stieg aus dem gusseisernen Zuber heraus. "Na egal. Lass die Kleider liegen, da kümmere ich mich später drum. Du kommst jetzt ersteinmal mit und ich versorge deine Wunden, ja?"
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Cassiopeia
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 10:31 pm

"Doch, natürlich. Aber bei dir ist das was anderes.", gab er nach einer kurzen Zeit des peinlichen Schweigens zu und folgte ihr aus dem Raum. "Solch eine Verbindung wie die unsere verändert einige Dinge, weißt du? Es fühlt sich nicht richtig an, dich einfach anzusehen. Was mich angeht, bist du mir jetzt höher gestellt in unserer Beziehung. Und ich respektiere deine Privatsphäre." Er lächelte ihr aufmunternd zu um ihr zu signalisieren, dass das alles vollkommen in Ordnung für ihn war.
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Jeanne31
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 10:51 pm

Lavanda grinste unentwegt. "Wenn dir das unangenehm ist, dann lass ich das in zukunft... nun ja... bis auf gleich!", sagte sie leise, beinah verführend. Sie betraten ihr Zimmer und begaben sich wieder in die Sitzecke vor dem immernoch brennenden Kamin. Lavanda legte allerdings einige Scheite nach, damit es wieder richtig loderte. "Setzt dich!" sagte sie und ging zu ihrem Gepäck, um ihre Medikamententasche herauszuholen. Dann begab sie sich wieder zurück. Sie schmunzelte ihn an. "Da du mein Glitzern ja so schön findest.... und..... und heute nacht die einzige Chance ist diesen Monat...... Soll ich einmal noch mein Handtuch ablegen, während ich im Mondlicht sitze?", fragte sie, wartete aber nicht wirklich auf seine Antwort. sie löste das Tusch und blieb einen Moment lang nackt wie Gott sie schuf im Licht des Vollmondes. wo er vorher nur ihr Gesicht gesehen hatte, war ews jetzt ihr ganzer Körper der wie diamanten schimmerte. Dann setzte sie sich hin und legte das handtuch über die Lehne des Sessels, bevor sie nun ihre Tasche öffnete. sie wühlte ein wenig herum, schien sich die Beschriftungen einiger Döschen und flaschen anzusehen, nahm einen Tupfer heraus eine Flasche mit grüner Flüssigkeit und eine kleine Dose, die wohl eine Salbe enthielt. Zuerst entnahm sie der Flasche den Korken, Ließ etwas vom ihnhalt auf den Topfer fließen und ergriff vorsichtin Aeshmas Hände. "Das könnte jetzt ein klein wenig brennen" langsam und vorsichtig tupfte sie die schlimmsten stellen der Verbrennungen ab. Ihre Hände waren dabei so warm und sanft und vorsichtig. es war als würde seine Hand von einer sanften Feder gehalten. Ab und an füllte sie etwas von der flüssigkeit nach. Am Ende Pustete sie einmal sanft über seine Hände. Dann öffnete sie die Salbendose und sofort verbreitete sich ein betörender Duft. Sie holte etwas salbe mit ihren Fingern eraus und Versah seine Verbrennungen so vorsichtug und umsichtig, dass sich keine weitere haut von seiner Hand löste. Sie hatte selbst zwar nie verbrennungen erlitten, aber sie wusste von ihren Patienten, dass es es sehr schmerzhaft war sie behandeln zu lassen. aber sie wusste auch, dass ihre Heilmittel dem ein oder anderen seinen Arsch gerettet hatte. "Es ist gleich vorbei!", sagte sie sanft, beinahe einlullend. Ihre Stimme war scheinbar etwas, was ein Werkzeug für sie war bei ihrer Arbeit. Dann holte sie einen Sauberen Verband aus einem extra Täschchen und verband ihm sachte die Hände. als sie fertig war, sah sie zu ihm auf. "Genug geglitzert?", fragte sie leicht lächelnd.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 11:03 pm

Stumm und stillschweigend beobachtete er sie, fasziniert von diesem hellen funkeln ihrer Haut. Als wäre jeder einzelne Stern am Nachthimmel von Firmament geholt und in ihre Haut eingelassen worden. Es war beinahe zu wunderschön um real zu sein. Doch genau das war es. Leibhaftig und real. So wie er selbst. Kein einziges Mal zuckte er unter ihren Berührungen, oder gab auch nur einen einzigen Ton von sich. Er nickte bloß, wann immer sie etwas sagte, doch hörte die Bedeutung ihrer Worte gar nicht richtig heraus. Er konnte sie bloß ansehen und sich die Frage stellen, wie er ein Wesen wie sie, das so bezaubernd und atemberaubend war, in seinem Leben voller Dreck, Blut und Tod verdient hatte. Die Salbe fühlte sich gut auf seiner maltretierten Haut an, roch auch sehr angenehm und verursachte, unbemerkt von seinem Bewusstsein, dass er sich noch leichter fühlte als ohnehin schon. Als setze es ihn unter eine Art Bann. Denn seit er sie so vollkommen und so wundervoll vor sich sah, fühlte er sich als würde er schweben, obwohl er gefestigt und sicher auf seinem Hintern da saß. Als sie schließlich fertig war und ihm sogar die Hände verband begann er leicht versonnen zu lächeln. "Vielen Dank, Lavanda. Damit wird es bestimmt sehr schnell heilen.", sagte er und sah ihr in die funkelnden Augen. Auf die Frage hin, ob es nun genug mit der Glitzerei sei, musste er einmal hart schlucken, bevor er antworten konnte. "Nun... Wenn du dich wieder ankleiden möchtest, dann kannst du es natürlich." Dass sein eigentlicher Wunsch war sie noch eine Weile länger ansehen zu können, gab er nicht laut. Denn seiner Ansicht nach stand es ihm in ihrer Beziehung nicht mehr zu solche Forderungen an sie zu stellen.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 11:17 pm

Lavanda schmunzelte ihn an. "Du,... ich habe kein Problem damit, unbekleidet zu sein... ich schlafe sogar so... ja ich weiß... ungewöhnlich. Aber Kleidung beengt michmanchmal.. Nachts sowieso. Du kannst mich also so lang ansehen wie du willst. denn es ist nur diese eine Nacht. nur heute. Schon morgen nacht ist gas Glitzern verschwunden für den Gesamten, nächsten Mondzyklus." Auch wenn es rein informativ war, es klang als würde sie ein Lied singen. Sie lenhte sich in ihrem Sessel zurück, ein Bein allerdings über das andere Geschlagen, und ihr nasses Haar hing links und rechts herab und bedeckte ihre Brüste, sodass er sich vielleicht nicht ganz so sehr schämen musste. "Das Bad hat sehr gut getan. Nach dem anstrengenden Tag heute undden strapazen und ... nun ja... nach Astaroth... fühlte ich mich so schwach und lediert. Verletzt ohne es zu sein. aber jetzt merke ich wie meine Lebenskraft zurück ist!" Sie lächelte ihn sanft an. "Vielen Dank dafür. Ich habe vorhin schon überlegt, weiß aber nicht wie lange es her ist, dass ich das letzte mal gebadet habe. Es muss mindestens ein Jahr her sein... wenn nicht noch länger... und so fürstlich war es ohnehin nicht!"
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 11:31 pm

Da war sie wieder. Die ungezwungene Atmosphäre zwischen ihnen. Wenn sie sich so unterhielten und sich austauschten war es als würde Aeshma mit seiner besten Freundin reden, mit der er alles teilen konnte, wenn man so wollte. Aeshma war sich sicher, dass er sich mit ihr auch über die Beschaffenheit eines Blattes unterhalten konnte und es würde sich trotzdem anfühlen, als wäre dies das spannendste Thema der Geschichte ihrer beiden Rassen. Leicht lächelnd hörte er ihr zu und lachte schließlich leise. "Naja, man muss wirklich zugeben, dass Astaroth einen exquisiten Geschmack in Sachen Behausung hat. Und ich bin sehr froh, dass du dich trotz des alten Grummels hier wohl fühlst." Nun lächelte er ein bisschen breiter. Diese Bezeichnung passte wirklich zu Astaroth. Man staune- Aeshma konnte manchmal ja sogar ganz witzig sein. Über diesen Gedanken musste er schon wieder leise lachen und schüttelte gleichzeitig den Kopf. "Naja, du wirst ihn schon noch lieben lernen, ganz bestimmt. Und ab jetzt bin ich ja da um dich vor ihm zu beschützen. Falls er mal wieder seinen Schwanz rausholen will." Lavanda zuzwinkernd sah er auf ihre nassen Haare und lächelte erneut, ganz kurz nur und es sah aus, als hätte er gerade einen Gedanken gehabt, den es lohnte auszusprechen, oder in die Tat umzusetzen. "Bleib einfach sitzen.", sagte er und hob seine rechte Hand. Als würde er geradewegs aus seinem Inneren kommen, kam auf einmal eine Briese auf und tanzte wirbelnd durch den Raum. Die Magie innerhalb dieses Windes machte ihn sichtbar und so glühte er leicht im Mondlicht, was seine Route nachvollziehbar machte. Die Böe näherte sich Lavanda und wirbelte kurze Zeit später mit sanfter Sommerwärme um ihren Kopf; nicht zu stark, sondern eher weich und seiden. Als würde er ihre funkelnde Haut liebkosen wollen. Und nur einige Momente später sog sich die Magie des Windes in ihre Haare und ließ sie in einem satten nachthimmelblauen Schimmer erglühen. Dann verlosch das Licht. Lavandas Haare waren getrocknet. Nur etwas zerzaust. "Oh, verzeih!", meinte Aeshma und grinste sie entschuldigend an. Er stand auf und holte eine Bürste von der Kommode neben dem großen Schrank, an der auch ein ovaler Spiegel angebracht war. Mit diesem Werkzeug bewaffnet kehrte er zurück zu der Wärme des Feuers und dem funkelnden Wunder seiner Welt und begann vorsichtig ihre Haare zu kämmen, nachdem er sich hinter ihr positioniert hatte. "Soll ich heute Nacht hier bei dir bleiben? Nur, falls Dante es sich überlegt und doch hier hereinplatzt. Ich weiß natürlich, dass du dich wehren kannst. Doch du solltest deine Kräfte vielleicht lieber für deine Forschung schonen. Man muss schließlich auf alles gefasst sein, wenn man es mit verzweifelten Kranken zu tun hat.", schlug er vor und er musste sich selbst eingestehen, dass es nicht ganz uneigennützig war. So konnte er sie noch länger ansehen und ihre vollkommene Schönheit bewundern, bevor er für einen ganzen Monat nicht mehr die Chance darauf hatte, sie zu sehen.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 11:41 pm

Boah, endlich ein Einsatz von Aeshmas Kräften! Sie fasste sich durchs haar. es war wirklich trocken. Dann stand er hinter ihr und... "Warte... Das is doch umständlich und unhandlich so. Du stehst da und ich sitze und du must an der Sessellehne vorbei. das ist doch alles in allem eine unangenehme Haltung. Setzen wir und aufs Bett, ja?", lächelte sie. Sie tand auf, und ging zum Bett, zeigte dabei dass ein schöner Rücken auch entzücken konnte, erst recht mit Mondlicht und krabbelte dann auf das Bett hinauf. Mitten drauf setzte sie sich hin und schloss entspannt die Augen. "Ich habe keine Angst vor Dante. Ich glaube auch nicht, dass er das wagen würde. Aber wenn du magst, kannst du heute mit hier schlafen. Dann können wir noch lange reden, bis wir irgendwann einschlafen."
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 11:46 pm

Unbequem war es für ihn nicht wirklich, aber auf dem Bett würde er besser an die Spitzen herankommen. So folgte er ihr und lächelte leicht. "Na dann. Zieh ich für heute Nacht bei dir ein.", meinte er, setzte sich hinter sie und schritt weiter vorran ihr die seidenen Haare zu kämmen. Es ging erstaunlich gut. Wahrscheinlich weil Elfenhaar. "Ist Elfenhaar generell gut zu kämmen, oder bist du da die Ausnahme?", fragte er neugierig und bei der Menge an Fragen die er hatte, empfand er es als eine gute Idee noch eine Weile mit ihr zu reden und das Mondlicht auf ihrer beider Haut zu genießen. Von ihm ausgehend hätten sie auch die ganze Nacht hindurch miteinander reden können. Aber er wollte unbedingt auf ihren Schlaf achten. Denn nichts war schlimmer als zu wenig Schlaf. Zumindest in seiner kleinen Welt.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 11:53 pm

Sie lächelte. Sie würde ihm wohl alles erzählen wenn er danach fragte. "Nein, Elfenhaar ist immer sehr glatt. sie können zwar zerstrubbeln aber sowas hält nicht lang. sie legen sich recht schnell wieder in ihre Wellen oder ihre Glätte... je nachdem. Ist manchesmal etwas schwierig bei Frisuren. sie halten kaum!", lächelte sie. "Sie nach oben zu stecken bringt nicht viel, weil Haarnadeln einfach irgendwann herunter rutschen. Flechten hingegen geht. es sieht sogar besser als bei Menschen aus, weil dien Haare so glatt sind, dass sie aus einer Flechtfrusut nicht herausstrubbeln, wie bei menschen so oft. Das ist dann aber auch alles!", kicherte sie. "Und sag... wie ist das bei euch dämonen eigentlich. Einige sagen immer ihr seid monster mit reißzähnen und haaren oder Schatten und Krallen.... Und andere sagen ihr sehrt wie Menschen aus... habt ihr mehrere Formen in denen ihr existiert oder seid ihr dämonen alle so unterschiedlich dass ihr euch nie ähnlich seid?"
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 12:05 am

Hoch interessiert hörte er ihr zu und nickte dann und wann, eher zu sich selbst. "Hm. Das ist ja echt schade, aber flechten hört sich auch gut an. Ich bin schon fertig. Soll ich dir Zöpfchen flechten?", bot er an und grinste, nachdem er sich quasi um sie herum gelehnt hatte um sie ansehen zu können. "Naja, das kommt drauf an.", begann er zu erklären und richtete sich wieder hinter ihr auf um noch ein wenig weiter zu kämmen. "Es kommt sehr darauf wie stark ein Dämon ist. Sehr schwache Dämonen sind nicht in der Lage sich eine menschliche Hülle zu suchen und sie zu besetzen, weil ihre Kraft ihre Seele nicht in dieser Hülle halten kann. Dämonen wie ich wiederum haben ein ziemlich leichtes Spiel. Wir können uns jede Hülle aussuchen, die wir wollen. Ich hätte zum Beispiel auch in eine Frau fahren und sie besetzen können. Aber ich bin nicht so der Typ für Brüste und Gebärmuttern.", endete er den letzten Satz lachend und stellte sich das vor. Keine sehr lustige Vorstellung. Dann wurde er wieder ernster. "Für Dämonen von Astaroths Stand ist es sehr beschwerlich eine geeignete Hülle zu finden. Während schwache Dämonen sich selbst nicht in der Hülle halten können, können die meisten menschlichen Körper ein so imenses Stärkemaß wie Astaroths nicht in sich halten und explodieren über kurz oder lang. Bums. Fliegen einfach in die Luft und die Schweinerei ist eine Katastrophe, sag ich dir. Ich habe das zwar nie bei Astaroth erlebt, denn ich habe ihn so wie er heute ist damals kennengelernt, doch ich habe andere gesehen. Sie waren Astaroth sogar noch unterlegen und selbst ihre Hüllen sind in tausend kleine Schnipsel zerfetzt worden. Da kannst du dir vorstellen was bei Astaroth los war. Und Dante hatte wahrscheinlich genau die gleichen Probleme. Wenn nicht, dann kann es sein, dass er einen speziellen Zauber hat, der beinahe jeden Körper kompatibel macht. Oder, dass er von einem Clan beziehungsweise einem Geschlecht abstammt, dass mit so etwas keine Probleme hat. Das weiß ich auch nicht. Aber generell sind Dämonen so unterschiedlich wie Menschen. Sie haben ihre wahre Gestalt. In dieser Gestalt wurden sie geboren und die meisten sterben in dieser Gestalt. Irgendwann kehrt man immer zu den Ursprüngen zurück." Aeshma machte eine kurze Pause und beobachtete geistesabwesend das Funkeln von Lavandas reiner Haut. "Die Menschen haben keine Ahnung, wovon sie reden. Die meisten Dämonen, die sie jemals gesehen haben..in diesen grauenvollen Formen, wie sie es erzählen...das waren Dämonen die ich mit einem Schnipsen zerlegen könnte. Nein, die Dämonen vor denen sie sich wirklich fürchten müssen leben direkt und unerkannt unter ihnen. So wie Astaroth und ich. Ich habe mich noch nie einem Menschen in meiner wahren Gestalt gezeigt und vor habe ich das auch nicht." Sanft strich er mit seinen Fingern über die funkelnde Haut der Elfe, als wolle er ihre Schulter mit seinen Fingerspitzen liebkosen während er redete.
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 12:17 am

"Wenn du magst, flechte sie ruhig!", sagte sie lächelnd. Sie hatte die ganze Zeit aufmerksam zugehört, sehr interessiert, teilweise kichernd. Sie kannte sich mit Dämonen so wenig aus, weil sie einfach noch nicht ganz so vielen begegnet war. und wie sie jetzt erfuhr, lag es daran, dass sie normale, schwache dämonen auch nie gesehen hat. und die stärkeren verbargen ihr wahres Gesicht und lebten unter Menschen so, wie alle anderen auch. Erkennen konnte man sie wohl nur dann, wenn sie so wie Astaroth und Aeshma angesondert lebten oder selbst einer war. Wir interessant das doch war!
Ihre Haut würde sich für ihn sehr sehr sanft und weich anfühlen. es war angenehm, wie er über ihre Haut fuhr. Ein kleines Streicheln war doch einfach zu schön... und leider zu selten.
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 12:31 am

"Gut, dann warte einen Augenblick. Ich bin gleich wieder da. Nicht weglaufen.", sagte er und man konnte an seiner Stimmlage hören, dass er breit und warm lächelte. Bevor man überhaupt realisieren konnte, dass er plötzlich verschwunden war, war er schon wieder da und hielt Lavanda seine ausgestreckte Hand hin. Auf seiner großen Handfläche waren verschieden farbige Bänder sauber nebeneinander sortiert. Alle aus seiden-ähnlichen Stoffen gewebt. Ein dunkelblaues Band, dass an den Rändern mit jeweils einer dünnen, feinen silbrigen Spur Garn bestickt war, welche sich von unterem Ende bis zum oberen erstreckte. Daneben fand sich ein Band, dass die Farben des violetten Sonnenuntergang trugen und hier und da mit feinem, funkelndem Puder bestäubt war. Fein säuberlich, sodass es aussah wie eine Abwandlung von Lavandas Haut. Neben dem Band, dass Aeshma kurzfristig auf "Lavandas Sonne" taufte, lag ein Band in den Farben des Frühlings. Der Grundton war ein warmes Lindgrün und der Stoff war so eingefärbt, dass es Tupfer von Sonnenblumengelb, Lilienweiß, Rosenrot, Pfirsichblütenrosa, Grasgrün, sanftes und etwas blasseres Dunkelgrün und an den Rändern weitere, länglichere Tupfen von dem Braun von Ästen aufwies. Neben diesem frühlingshaften Farben lag ein Band in den Farben des Regenbogens und das Letzte war Weinrot und hatte aufwendige, goldene Ornamentverzierungen vorzuweisen, die sich in Form von Pflanzenranken durch das satte, warme Rot zogen. "Such dir aus was dir gefällt.", meinte er mit weicher, dunkler Stimme; seine Lippen dicht neben ihrem Ohr und sein Blick haftete auf ihren femininen, weichen Zügen.
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 12:37 am

Lavandas Augen weiteten sich vor Erstaunen. "Die sind alle so wunderschön! .... Aber.... da es NAcht ist, und vollmond, nehme ich das nachtblaue Band mit den mondsilbernen Verzierungen!", sagte sie lächelnd. jedes einzelne Band war so wundervoll und jedes Hätte sie getragen, in anderen Situationen.
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 12:55 am

"Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, dann kann ich dir auch mal die anderen Bänder in die Haare flechten.", sagte er und machte sich sogleich emsig an die Arbeit. Er begann am oberen Rand ihrer linken Schläfe und band das Band um eine der drei Strähnen, die er zwischen den Finger hielt, damit er es mit den Strähnen verflechten konnte. So arbeitete er sich über ihren Haarsantz hin zu ihrer rechten Schläfe und flocht von dort aus gerade nach unten. Immer wieder nahm er eine weitere Strähne dazu und glich so die kürzer gewordenen Strähnen aus. Penibel achtete er darauf, dass das Band immer gut zu sehen war, sich nicht verdrehte oder zwischen den Strähnen zerknauscht wurde. Am unteren Ende knotete er das Band um die Strähnen herum, lockerte den Zopf an einigen Stellen ein wenig um ihn voller aussehen zu lassen, wünschte sich, dass Haarspray bereits erfunden worden wäre, damit es über Nacht halten würde und am nächsten Morgen auch noch schön anzusehen war, richtete an einigen Stellen hier und dort etwas und war schlussendlich zufrieden mit seinem Werk. "Hier, sieh es dir an.", sagte er und an seiner Stimme konnte man zweifelsfrei erkennen, dass er ziemlich stolz auf sich war, so etwas feminines wie flechten zu beherrschen. Er präsentierte ihr einen vergoldeten Handspiegel mit großer Spiegelfläche, den er innerhalb weniger Sekunden seiner Abwesenheit aus seinem Zimmer geholt hatte und wartete gespannt darauf, wie Lavanda es fand.

Hairstyle Example:
 
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 01:00 am

"ohhhhhh" Du kannst das ja gut!" Sie drehte und wendete ihren Kopf hin und her, hoch und runter. "Das ist wundervoll! Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Mal sehen wie es nachher die Nacht übersteht!", sagte sie und ließ sich nach hinten Fallen, lag somit gegen Aeshmas Brust gelehnt und ließ einfach mal locker. Sie atmete sief durch und unterdrückte ein Gähnen. "Wo hat du denn so flechten gelernt?"
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 01:05 am

Als sie sich gegen ihn lehnte legte er behutsam seine langen Arme um sie und ließ sie sich entspannen. Mit ihrem Federgewicht hätte sie sich auch auf seinem Kopf zusammenrollen können und er hätte die ganze Nacht damit zugebracht still zu sitzen und zu versuchen sie nicht aufzuwecken. "Es freut mich, dass es dir gefällt.", sagte er leise und begann sie beide leicht hin und her zu wiegen, was er sehr oft tat um das Gefühl in sich zu erzeugen vom Wind hin und her getrieben zu werden. Wie die Wellen am Meer vor und zurück gingen und einen leicht ins sanfte, beruhigende Schauckeln brachten, wenn man still an der Wasseroberfläche trieb. Es beruhigte ihn immer sehr und vielleicht würde es sie ja auch entspannen. "Ich hatte einmal eine kleine Schwester.", sagte er leise in ihr Ohr und gab ihr dann einen warmen Kuss aufs Haar.
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 01:28 am

Lavanda wurde augenblicklich noch ruhiger als er sie zu wiegen begann. wie ein Kind in den Armen der Mutter. sie wurde so ruhig und entspannte sich so sehr, dass sie plötzlich unheimlich müde wurde. "Du hattest eine? Sag mir nicht, dass sie gestorben ist!", sagte sie leise und eine Spur besorgt. doch sein Wiegen war so beruhigend. Sie Waf fest entschlossen, aufmerksam zuzuhören, aber ihre Augen schafften es nicht, offen zu bleiben. Sie fielen einfach zu. und noch bevor sie seine Antwort hören konnte, war sie in einen tiefen Schlummer gefallen, so friedlich und ruhig wie seit Ewigkeiten nicht mehr. erst jetzt hatte sie gemerkt wie überarbeitet sie eigentlich gewesen war. seit einem Jahr raubte ihr der Virus sämtliche Kraft. Wie schön es doch war, nun loslassen und einfach nur ruhig schlafen zu können!
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 10:07 am

Die Nacht schritt voran, was man daran erkennen konnte, dass nicht nur der schön zurechtgestellte Scheiterhaufen weiter und weiter verschwand sondern mit ihm auch die Dörfler, die die Nacht zum Tage verwandelten, in ihre Betten einkehrten. Das bedeutete ebenso, dass endlich die Prediger der Inquisition mit ihrem Gefasel, vonwegen das Virus sei als Strafe von einer höheren Gewalt geschickt worden, Schluss machten.
"Endlich", dachte sich Tharok, "geben die auch mal Ruhe! Ist schon erstaunlich, wie gequirlter Wirrwarr die Massen zumindest so lange betören kann bis ein logisch denkender ihnen den Unsinn der Templer vor Augen führt." Aber das sollte ihm ganz recht sein.
Er ließ es sich in seiner Hütte gut gehen.

Das erste, das einem Besucher entgegenkommen würde wenn er die Eingangstür öffnete, war ein lieblich süßer Duft von einem kleinen Busch mit Waldbeeren und Blumen stammend; einfach so ein abgestecker Bereich im Haus der einen Garten darstellte. Die Hütte war zwar lichtdurchflutet, aber das rührte nur von Kerzen. Augenscheinlich konnte man nicht erklären wieso dieser Busch und die Blumen nicht verwelkten. Der potentielle Besucher würde desweiteren den gut zubereiteten Gulaschtopf riechen, dessen saftig fleischiger Geruch einem das Wasser in den Mund zu treiben vermochte. Der möglicherweise ungebetene Besucher würde letztlich, wenn er es denn wagte einen unüberlegten Schritt in die Tür zu machen, mindestens eine der mehreren Fasern, die sich im Fußbereich spannten, zerreißen und das vom vielen Geruch übertönte Gasgemisch, welches er daraufhin einatme, frühestens erahnen, wenn er bereits kraftlos zu Boden ginge. Vielleicht hätte er sich so lange gegen die Bewusstlosigkeit wehren können um noch das scheinbar letzte Möbelstück im Raum sehen zu können, das Bett, doch spätestens dort endete jede Besichtigungstour uneingeweihter Gäste.

In dem Chaos das der Virus am Tage auslöste kam es zu genau oben beschriebenen Ereignissen. Der arme Schluckspecht fand, an einen Altar gefesselt, unterhalb des Erdreiches erst wieder zu sich. Der Gestank der sich diesem hier unten bot war eine perverse Mischung aus Unmengen an Fleisch, sowohl verbrannt als auch roh, und Waldbeeren und -blüten. Es war stockfinster und das einzige von dem Licht ausstrahlte war das unheilverkündende Glühen einer steinernen Figur, welche auf einem Sockel niederhockte. Außerhalb seines Blickfeldes konnte der Bauernskerl, ein ungewöhnlicher Beruf für eine Dunkelelfe eigentlich, Singsang in einer fremden, langsam gesprochenen, Sprache vernehmen. Unglücklicherweise war das einzige auf das der ärmste seinen Blick richten konnte die Statue, welche auf mystische Weise ihm bewegungslos Worte direkt ins Gehirn zu flüstern. Dem geistigen Auge boten sich Visionsfetzen von allem möglichen dar. Er sah vor sich sowohl halbwegs rationale Dinge, wie die Welt geschaffen wurde und den unausweichlichen Hitzetod dieser, als auch völlig unvorstellbare Geheimnisse, die sich in keiner Sprache der Welt adäquat zu Worte bringen ließen.
Dann plötzlich verstummte der Gesang und das letzte das sein Hirn vermitteln konnte war eine Bewegung der Steinfigur gefolgt von einem lautlosen zerbersten des Steines wie das Ausbrechen aus einer festgewordenen Hülle, welches die Gestalt in einem strahlenden Licht deutlich sichtbar machte. Ein grauer, wulstig muskulöser, Körper dessen Arme in unproportional kleine Menschenhände endeten. Ein Kopf wie aus einer Mischung von Tintenfisch und Elefant, mit entsprechenden Stoßzähnen und Rüssel, und wieder vergleichsweise kleine, aber ungesund, kräftige Beine. Ein letzter, kräftezehrender, Ruf. Dann Schmerz. Dann Dunkelheit.
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BeitragThema: Re: Der Virus   12/04/16, 10:24 pm

Langsam und sachte ließ er ihre beiden Körper immer weiter von einer zu der anderen Seite treiben und schloss schon bald seine Augen um ihre Wärme intensiver spüren zu können. Er lauschte dem Rauschen ihres Blutes und dem sanften, doch starken Schlagen ihres Herzens und ihrem Atem, der ihre Brust hob und senkte. Zärtlich strich er über ihre Arme und verdeckte so immer wieder, an einigen Stellen, kurzzeitig das Funkeln. Lange schon war Lavanda eingeschlafen, bis er wieder etwas sagte. "Ja...", sagte er leise um sie nicht zu wecken, während er auf ihre glitzernde Haut blickte. "Ist sie." Er verfiel wieder dem Schweigen und seine Gedanken trugen ihn zurück zu seiner kleinen Schwester. Wie er mit ihr am Fenster saß und ihr die Haare flocht. "Aesh!", hatte sie aufgeregt gerufen. "Vater ist wieder da." Und sie sprang auf und rannte aus dem Zimmer hinaus, während Aeshma selbst noch aus dem Fenster blickte und ihren Vater sah, wie er die Arme ausbreitete und Nadiala auffing, die aufgeregt zu ihm rannte. An den Blick seines Vaters, den er hoch zu Aeshma warf, vertrieb er schnell aus seinen Gedanken. Einige Stunden später war Nadiala tot. Ihr Haus war niedergebrannt. Seine Mutter und sein Vater hatten ihn zurückgelassen und waren gerflüchtet. Schnell verbannte er die Bilder der Flammen und die Gefühle, die mit einem Mal auf ihn einzustürzen drohten, aus seinen Gedanken und sah aus dem Fenster hinaus hinauf zu Mond. Voll und strahlend weiß stand er über ihnen und sendete sein Licht dem einzig Guten in diesen unheiligen Hallen.

Vorsichtig und behutsam zog Aeshma Lavanda gen Kissen des Bettes und platzierte sie dort um sie zuzudecken, damit sie des Nachts nicht frieren würde und legte sich neben sie. Er sah in ihr Gesicht und strich ihr eine Strähne aus der Stirn. Sie war so wunderschön. So wunderschön und zart. Wie eine Wüstenblume, die im Sonnenschein lebt, doch nur im Mondschein vollkommen erblüht und ihre Magie preisgibt. Diese Magie wollte er bewahren. So wie Nadialas Magie nicht bewahren konnte. Mit diesem letzten Gedanken, Lavanda zu schützen und nicht zuzulassen, dass ihr etwas geschieht, schlief er schließlich ein und verfiel in einen traumlosen Schlaf.
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BeitragThema: Re: Der Virus   15/04/16, 12:36 am

Als Lavanda aufwachte, sangen draußen noch nicht einmal die Vögel. Das Morgendrot war gerade einmal zu erahnen und man konnte noch nicht wieder alle Farben sehen. Sie blinzelte leicht und versuchte festzustellen, wo sie sich befand. Ach ja,... sie War bei Astaroth und Aeshma in dem alten Herrenhaus. Dann merkte sie einen Arm, der um sie geschlungen war. Sie schmunzelte. Aeshma. Was für ein wundervoller Mann er doch war. So jemand Liebevollen, Fürsorglichen und und Hilfsbereiten hatte sie noch nie getroffen. Vorsichtig, um ihn nicht zu wecken, nahm sie seinen Arm von sich und schlüpfte hindurch. Sie deckte ihn lächelnd zu und kramte aus ihrem Reisegepäck ein leichtes und schlichtes, violettes Kleid hervor. Sie zog es sich schnell über und huschte so leise sie konnte aus dem Zimmer.

Es dauerte eine Weile, aber nach einigem herumstöbern fand sie in dem großen Haus die Küche. Sie durchwühlte Schränke und hölzerne kühlfächer, kramte Zutaten hervor und begann zu schnibbeln. wenn sie hier schon Gast im hause war, so wollte sie wenigstens einen Beitrag leisten. Sicher, Dämonen wurden nicht satt von menschlicher Nahrung. aber das hieß nicht, dass sie ihnen nicht schneckte! Auch Dämonen... so hatte sie zumindest gehört, Hatten eine Schwäche für diverse Gerichte, die in den Haushalten von Menschen kredezt wurden: Rühreier, Speck, Käse, Fisch, frisches Brot, Pilzpfannen und so weiter..... für letzteres Huschte sie noch einmal aus dem Haus und sammelte einige Pilzt und Kräuter, Beeren, Flusskrebse aus dem Bach und nüsse.....

Nach drei Stunden hatte sie eine Tafel der Lust geschaffen: Nusspudding, Kräuterbrot mit geschmolzenem Käse, Flusskrebssalat, Gerösteter Speck, Pfannkuchen mit Beerenmousse... kurz gesagt: es war wirklich für jeden etwas dabei. Ob süß, salzig, sanft, zärtlich.... ... aber selbstverständlich für jeden ein gigantisches Stück, vor Blut triefendes Fleisch... denn das war das, was ein jeden von ihnen sättigen würde.
Schon bald durchzog ein verführerischer Essensduft das gesamte Haus. Lavanda deckte den Tisch ein und füllte bereits das Blut des gerissenen Rotwildes in die Weinkelche.... ja, auch Blut schmeckte anders wenn es erstmal hat atmen können. Nach und nach deckte sie den Tisch in dem... so vermutete Sie.... Speisesaal, welcher sich unweit der Küche befand. Und da das Auge mitaß, hatte sie alles vorbildlich dekoriert. Spätestens jetzt würde sich der Duft so sehr im Haus verbreitet haben, dass bals jeder hier aus seinen Löchern herauskriechen würde, um dem Hunger zu folgen....
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BeitragThema: Re: Der Virus   17/04/16, 10:47 pm

Dante regte sich langsam. Schwerfällig streckte er seine Gliedmaße . Er wartet bis das Blut seines Körpers sich gleichmäßig verteilt hatte, dann stand er auf. Und sah sich um. Die Baumkronen des Waldes erhoben sich vor ihm. Er blickte auf das Haus. Armselig. Wie konnte man nur ein solchem Loch leben. Wie dem auch sei. Er schüttelte sich ein wenig und begann damit das Dach hinab zu steigen. Er hatte auf selbigen genächtigt. Zuerst wollte er in einem der Zimmer schlafen, doch hatten ihm seine inneren Fühler davor gewarnt im Lager seines Feindes zu nächtigen. Deswegen hatte er auf dem Dach "geschlafen" Tatsächlich konnte er nicht schlafen. Nicht weil er nicht wollte, sein Schlaf war durch Magie in eine Art Traumlosen Wachschlaf ersetzt wurde. Dante grunzte als seine Knie den letzten Sprung hinab abfederten. Er schlenderte einmal um das Hinaus herum und sah sich ein wenig  um. Da es nichts sonderlich spannendes draußen fand begab er sich hinein und schlenderte ein wenig durch das Haus als er den Geruch vernahm. Er zwang sich nicht sofort los zu stürmen um die Ursache davon herausfinden. Kurz darauf stand er in einem Speisesaal. Mit einem gedeckten Tisch. Er runzelte die Stirn und er überlegte was das zu bedeuten hatte. Seine Hände formten hintereinander einige Runen die nach Fallen suchte, jedoch nichts fanden. Immer noch nicht völlig überzeugte ging er in einen Nebengang und fand sich in einer Küche wieder. "Leuchte, du Leuchtest ja gar nicht mehr", eröffnete er. Er sog die Luft scharf ein und konnte den Duft des anderen Dämons riechen, oder bildet er sich das ein? Wie auch immer. Selbstgefällig grinsend lümmelte er sich an eine Wand und beobachtete sie bei der Arbeit.


Zuletzt von Bastercall am 18/04/16, 07:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Virus   18/04/16, 11:47 am

"ich bin Lavbanda! Hör auch mich Leuchte zu nennen!", sagte sie nur tonlos. "Setzt dich ruhig schon, ich bin hier noch nicht fertig. Aber wehe du fängst an zu essen, bevor alle zu Tisch sind. dann gibt es ärger!", sagte sie und brutzelte noch weiter die Sachen in der Pfanne.
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BeitragThema: Re: Der Virus   18/04/16, 03:08 pm

Der Morgen war schon in seinen glühenden Farben erblüht und die Vögel, die sich in die Nähe dieses Stückes Land wagten, sangen fröhlich und lieblich aus vollen Kehlen, als Aeshma die Augen öffnete und sich daran zu erinnern versuchte, was letzte Nacht geschehen war. Sein Geist war noch nicht vollkommen erwacht und so waren seine Erinnerungen noch etwas vernebelt. Doch dann plötzlich schoss ihm ein Bild durch den Kopf. Ein funkelnder Engel, der in seinen Armen lag. Mit einem Ruck war er hellwach und drehte sich gewaltsam um, starrte jedoch nur die Leere neben sich an. Der Platz im Bett, wo Stunden zuvor noch Lavanda gelegen hatte, war leer. Sie war nicht mehr da. War etwas passiert? Blitzschnell ließ er seine dämonischen Augen durch das Haus rasen, suchte in windeseile jeden einzelnen Raum ab und nahm schließlich, zu seiner großen Erleichterung, ihre Präsenz in der Küche wahr. Doch, da war noch eine. Es war nicht Astaroth. Dieser andere.. Aeshma knurrte beinahe unmerklich, ließ die Vision seines Geistes verblassen und schwang sich in einer fließenden Bewegung aus dem Bett. Der sollte ihr bloß nicht zu nahe kommen. Seine von Natur aus dunklen Augen wurden zusätzlich von düsteren Schatten verhangen, als er aus dem Zimmer hinaus trat und sein eigenes ansteuerte. In dem Moment, in dem er aus Lavandas Raum trat, wehte ihm zärtlich und mit Liebe erschaffen, der Geruch der Köstlichkeiten entgegen und er sog ihn, teilweise neugierig teilweise freudig erwartend, in seine Nase. Das roch fantastisch. Doch trotzdem war ihm dieser Kerl ein Dorn im Auge. Schnell verschwand er in seinem Zimmer, schnappte sich seine Klamotten, machte sich im Badezimmer frisch, zog sich an und war bereits auf dem Weg nach unten. Nur Sekunden später trat er durch die Tür und machte seine Präsenz deutlich spürbar. Dante erntete nur einen abwertenden Blick des Dämons, bevor dieser hinüber zu Lavanda ging und ein warmes Lächeln seine Lippen umspielte. Da stand sie. Wunderschön und lieblich, wie die Morgensonne. Das Kleid stand ihr ausgezeichnet und Aeshma wusste, dass ihr dieser Umstand sehr wohl bewusst war. Er platzierte sich hinter ihr, schlang seine langen Arme um sie und legte sein Kinn leicht auf ihre Schulter, nachdem er ihr einen liebevollen Kuss auf die Wange gegeben hatte. "Guten Morgen, Lavanda. Das riecht ja vorzüglich! Hast du gut geschlafen?", begrüßte er sie und lächelte noch mehr. Dante ignorierte er, behielt ihn allerdings unbemerkt im Auge. Der Rest seiner Aufmerksamkeit lag auf dem zauberhaften Wesen vor ihm.
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BeitragThema: Re: Der Virus   18/04/16, 03:33 pm

Lavanda schmunzelte. "Ja, Ich habe sehr gut geschlafen, danke. Du auch hoffe ich? IchDachte mir, ich mach mal Frühstück. Mal probieren?" Sie hielt ihm einen Löffel mit Rührei und Speck hin, pustete kurz drüber, auch wenns überflüssig war. "Mach AHHHHH!" Sie schob ihm den Löffel in den Mund und fragte nur: "Schmeckt's?" Dann kümmerte sie sich kurz um die andere Pfanne, damit nichts anbrannte. "Setzt dich doch auch schon, ich bin gleich fertig. Ist Astaroth schon unten? Ich bezweifle fast, dass er mit uns zu Tisch isst, aber ich habe genug gemacht für uns alle. ich hab für ihn auch ein Extra großes Stück vom Rotwils zurückgelegt...."
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BeitragThema: Re: Der Virus   18/04/16, 03:39 pm

Aeshma ließ sich das Rührei mit Speck, was er im übrigen noch nie zuvor gegessen hatte, sprichwörtlich auf der Zunge zergehen und es schmeckte unglaublich gut. "Oh ja, schmeckt hervorragend, du Meisterköchin, du.", gab er zur Antwort und setzte sich an den Tisch. "Ja, ich hab gut geschlafen, danke. Hab dich heute Morgen nur vermisst, als ich allein in deinem Bett aufgewacht bin.", fügte er noch hinzu und grinste sie frech an. "Astaroth sollte bald kommen. Er ist nicht der Typ für verfrühte Auftritte. Du hast es ja erlebt. Er mag es dramatisch. Aber kommen wird er schon. Der Hunger wird ihn treiben. Aber ich denke, wir können schon mal anfangen. Er wird uns das nicht übel nehmen." Eigentlich hatte Aeshma dies nur gesagt, weil er riesigen Hunger hat und ihm bei dem bloßen Anblick der Speisen auf dem Tisch schon das Wasser im Mund zusammen lief. Er konnte es kaum noch erwarten all die Köstlichkeiten zu probieren, von denen er größtenteils noch nie etws gehört hatte.
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