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 Der Virus

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Cassiopeia
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 02:39 pm

Je länger er da lag und versuchte etwas durch den Nebelschleier vor seinen Augen hindurch zu erkennen, desto mehr breitete sich eine bittere Kälte in ihm aus. Sie versteifte seine Glieder und ließ das Blut langsamer durch seine Adern strömen und ebenso sein Herz verlangsamte sein Tempo. Astaroths Atem wurde immer flacher, je mehr Zeit verging. Doch er konnte nun etwas hören. Es war ein lautes, herzzerreißendes Wimmern und Jaulen, das direkt neben ihm seinen Ursprung zu haben schien. Was war das? Es..klang wie ein Wolf. Oder.. Oder ein Hund..? Belarus! Das war Belarus. Wieso war er hier? Was machte er in Astaroths Gemächern? Astaroth wollte seinen Kopf zur Seite drehen, konnte es jedoch nicht. Etwas schien ihn zurückzuhalten. Noch immer fühlte er keine Schmerzen, was ihm so seltsam vorkam wie noch nie zuvor. Waren da nicht Splitter gewesen, als der Spiegel zerbarst? Er konnte sich nicht mehr genau erinnern. Doch langsam wurde sein Blick klarer und er erkannte eine Silouette, die sich über ihn beugte. Wer war das? Aeshma? Lavanda? Seine Mutter? Eine Stimme erleichterte ihm das Erkennen deutlich, nachdem er es vermochte die Worte zu verstehen. Lavanda! Was tat sie hier? War sie nicht wie der Spiegel zersprungen? Nein, das war nicht die echte Lavanda gewesen. Es war nur eine Vision, die er dort gesehen hatte. Und diese hier war nun die echte Lavanda. Oder nicht? War es doch anders herum? So sehr Astaroth sich auch anstrengte sich an das Geschehene zu erinnern, er konnte seine Gedanken und Erinnerungen nicht klar ordnen und voneinander unterscheiden. Was war real und was nicht? Etwas berührte ihn. Jemand, oder etwas. Er war sich nicht sicher. Plötzlich war Lavanda ganz nah. Astaroth versuchte etwas auf ihre Worte zu erwidern und kämpfte mit aller Macht gegen die Starre, die seinen Körper befallen hatte, an. Schließlich konnte er seine Lippen öffnen. "Ich...wo...es...ni..ich...tu....mi....mi...lei.......", röchelte er unverständlich. Mehr war er nicht imstande von sich zu geben.


So schnell er konnte beeilte sich Aeshma die Sachen zu holen, die Lavanda brauchte. In jeder Ecke des Hauses suchte er, bis er alles zusammen hatte und neben Lavanda platzierte. Mit schockgeweiteten Augen starrte er auf den ledierten Körper seines Freundes. "Da!", rief er auf einmal. "Da, siehst du?! Die Wunden fangen schon langsam an zu heilen! Aber.. Aber ich weiß nicht ob.. Bitte, du musst ihm helfen!" Völlig aufgelöst versuchte Aeshma sich zusammen zu reißen und Lavanda zu assistieren, so gut es ihm möglich war. Und auch Belarus versuchte er zu beruhigen, indem er ihm beruhigend über den Kopf strich und ihn in die Arme schloss. "Mach dir keine Sorgen. Shshsh... Herrchen geht es bald wieder besser." Aus traurigen Augen sah der Höllenhund, der noch gestern so furchterregend war, auf den regungslosen Körper seines Herren und der Blick des Tieres wollte einem das Herz in der Brust brechen. Als kleinen Welpen hatte Astaroth Belarus zu sich geholt und ihn so vor den blitzenden Messern einer Dorfgemeinde geschützt, die den Kleinen zerfleischen wollten. Er war damals so klein und so verängstigt gewesen, dass es Astaroth nicht übers Herz brachte ihn zurück zu lassen und ihm so seinem Schicksal in die Hände zu geben. Er hatte ihn mitgenommen und ihn aufgezogen und Belarus war keinem wie ihm so ergeben. Auch Aeshma hatte er sehr schnell ins Herz geschlossen und gehorchte den beiden aufs Wort. Und nun musste er mit ansehen wie sein Herr, sein Held, sein Beschützer, sein Gott, seine Welt blutend und sterbend am Boden lag. Es schien als würde das Tier weinen und Tränen vergießen, denn das schwarze Fell unter seinen Augen begann sich langsam rot zu färben, obwohl er nicht blutete.
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Jeanne31
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 03:05 pm

Lavanda nickte nur, versuchte sich zu konzentrieren, was ihr unendlich schwer fiel. sie musste aber schnell und genau sein. wenn sie sich nicht beeilte, wuchsen die wunden zu, ohne dass sie die splitter hatte entfernen können. Als erstes sein Auge. Bei den Göttern, wie sehr sie doch hoffte, es retten zu können. "Shhht, alles ist gut, keine Sorge. bitte redet nicht, Ihr seid so schwach!" hauchte sei leis und streichelte erneut über seine Wange. sie wollte ihm in seinem Schmerz und nebel ein Gefühl der Sicherheit oder geborgenheit vermitteln. "Puh.... es tut mir leid... 3....2.....1 ..." Mit einem Ruck zog sie den Großen Splitter aus seinem Auge und drückte einen Verband darauf. mit der anderen Hand übergoss sie die Weidenrinde in der Schale mit dem heißen wasser und ließ sie ziehen. langsam nahm sie den tupfer vom auge und legte einen Sauberen Verband an. beim auge war eben nicht viel zu machen. sie konnte die wunde weder ausbrennen noch mit alkohol säubern. sie würde warten, bis die wunde nicht mehr so stark blutete. so ging sie weiter vor: Erst die Großen Scherben und splitter. Einige Wunden versorgte sie mit alkohol, säuberte sie von den kleinen stückchen glas, die von den größeren abgeplatzt waren. Schweiß rann von ihrer Stirn. Sie konnte sich selbst kaum Aufrecht halten. ihr atem ging schwer. Als die weisenrinde genug gezogen war, nahm sie den verband von dem blutigen Auge und tunkte ihn seicht in die Flüssigkeit. Weidenrinde nahm den Schmerz und wirkte entzündungshemmend. Ein Sud daraus verdünnte ein klein wenig das Blut und würde beim Heilen der Wunde helfen. Sie versorgte eine Wunde nach der anderen, tupfte jede mit dem Sud ab. Nachdem sie die großen Wunden Versorgt hatte, nahm sie die Nadel und sterilisierte sie mit dem Feuer einer Kerze. Dann nähte sie die Wunden vorsichtig zu. Sie wusste, dass der Dämon schnell heilen würde, aber solche großen Wunden würden selbst bei Astaroth nicht mal eben so schnell verheilt sein. damit er nicht noch mehr Blut verlor, mussten sie einfach zugenäht werden. Eine wunde nach der Anderen wurde von ihr versorgt und zugenäht. Am schluss nahm sie sich all die kleinen Splitter vor. nichts was ihn hätte töten können, aber wenn das alles zuwuchs wäre das sicher nicht so lustig. ihre feingliedrigen, zarten finger konnten die kleinsten Splitter fassen. nur ihr immernoch schwammiger Blick hinderte sie ein ums andere Mal daran. irgendwann war sie sich sicher, alles getan zu haben, was notwendig war. dann nahm sie den restlichen Sud, den sie vorher extra in einen Becher gekippt hatte und legte vorsichtig eine hand unter Astaroths Kopf. zart sprach sie: "Ich hebe jetzt Euren Kopf an, ihr müsst das hier trinken. aber ganz vorsichtig!", Sie hob seinen Kopf an, so weit sie konnte. Sie merkte es selbst kaum, aber die Hand sie ihn anhob zitterte so sehr, dass wohl selbst Astaroth es in seinem Dämmerzustand spüren konnte. Mit der Handeren Hand hielt sie ihm den Becher an die Lippen. "Nun trinkt! Es wird Euch ganz schnell helfen.. Euer Kopf wird sich klären!" Sie kippte nur ganz vorsichtig, weil sie nicht wollte dass er sich auch noch verschluckte. Die Erschöpfung kroch immer weiter in ihr auf, immer schneller. So Ausgelaugt hatte sie sich lang nicht gefühlt.
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Cassiopeia
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 05:33 pm

In seinem Zustand hätte direkt neben ihm eine Bombe hochgehen können und er hätte es nicht wirklich realisiert. Das Einzige, was er wahrnahm war das was in ihm war. Und diese Empfindungen waren noch nicht einmal so klar, wie sie hätten sein sollen. Obwohl mit der Zeit alles um ihn herum klarer zu werden begann, konnte er sich dennoch nicht wirklich beantworten, welche Lavanda ihn da gerade...verarztete? Er hörte ihre Worte, lauschte den Tönen ihrer sanften, zarten Stimme und fühlte sich instinktiv beruhigt. Solch ein Gefühl hatte ihm bislang nur seine Mutter geben können. "..Mu...ter.." murmelte er bei der Erinnerung an ihr Bildnis im Spiegel. Die erste Erinnerung, die er begann klar und deutlich vor seinem geistigen Auge zu sehen! Das war offensichtlich ein Fortschritt und er fühlte wie sein Körper begann sich zu heilen. Er wusste nicht recht wieso. War er denn verletzt? Der Schleier, der seine Augen vernebelte nahm zu, als Lavanda begann etwas zu umfassen und Astaroth war verwirrt. Was tat sie denn da? Und warum sagte sie, dass sie ihm weh tun müsse? Wie wollte sie ihm denn weh tun? Was tat ihr denn Leid? Warum sagte sie denn- doch bevor Astaroth diesen Gedanken enden konnte zuckte ein greller Blitz des Schmerzes durch seinen Schädel und breitete sich mit brachialer Gewalt in seinem Körper aus. Der Schmerz war so entsetzlich, dass Astaroth laut aufschrie und seinen Körper aufbäumte. Seine Schreie wandelten sich schon bald in ein grauenvolles Stöhnen. Doch der Schmerz ebbte nicht etwa ab. Nein, er verursachte nur eine nahende Ohnmacht, die begann an seinem Bewusstsein zu nagen wie ein hungriges Tier. Sie wollte ihn zu sich holen, doch er wusste, dass er wach bleiben musste. Instinktiv wehrte er sich gegen die Ohnmacht. Doch mit jedem reißenden Schmerz, als Lavanda Scherbe um Scherbe aus seinem Fleisch entfernte, wurde sein Widerstand geringer. Bald schon schrie er nicht mehr, sondern wimmerte nur noch auf, wann immer ein Splitter sein Fleisch verließ. Belarus heulte immer wieder auf, litt mit seinem Herren und verließ nicht eine Sekunde seine Seite. Astaroth spürte, dass er neben ihm lag und ihn aus diesen großen, traurigen Augen betrachtete und darauf wartete, dass es ihm besser ging. Dieser Umstand beruhigte Astaroth sehr. Er wusste, dass Belarus nicht mehr von seiner Seite weichen würde, bis er wieder auf den Beinen war und die Nächte an seinem Bett wachte.

Schließlich schien die Folter vorüber und das Adrenalin, das durch die sprichwörtlich gefrorenen Adern des Dämons schoss, ebbte langsam ab. Auch der Schmerz wurde ein wenig gelindert und er konnte fühlen, dass die Wunden immer weiter heilten. Doch es würde noch eine ganze Weile dauern, bis sie zur Gänze verschwunden waren und er wieder vollständig rehabilitiert war. Er fühlte sich matt und schwach. So ausgelaugt hatte er sich selten gefühlt. Und dann sprach Lavanda wieder. Sie hob seinen Kopf an und gab ihm etwas zu trinken. Er trank es. Ein großer Vertrauensbeweis seinerseits, obwohl er nicht ganz bei sich war. Dennoch konnte er unterscheiden zwischen Gefahr und Vertrauenswürdigkeit. Doch noch immer konnte er sich nicht recht an das erinnern, was passiert war. Dieser Umstand war dem Splitter in seinem Auge zu verdanken. Er hatte sich tief in sein Gehirn gebohrt und seine Erinnerung vorübergehend beschädigt. Doch sobald sich sein Gehirn wieder hergestellt hatte, würde er sich erinnern können. Als er schließlich den Sud zur Gänze geleert hatte, schlossen sich seine Lider, soweit sie denn noch vorhanden waren und Astaroth sackte in einen tiefen, tiefen Schlaf. Sein Geist verkrafteten diese Anstrengung nicht mehr und der ledierte Körper des Dämonen musste sich um den Heilungsprozess kümmern. So erschlafften seine Muskeln und Belarus sprang alarmiert auf. Als er seinen Herren jedoch kurz beschnüffelte beruhigte sich das Tier wieder. Seine Muskeln entspannten sich und sein Schweif peitschte nicht mehr so angstvoll hin und her. Langsam ging der Höllenhund um Astaroth herum und stupste Lavanda vorsichtig mit der Nase an ihre Wange, bevor er sachte darüber leckte um sich bei ihr zu bedanken.
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 05:57 pm

Es tat Lavanda beinahe in der Seele weh, Astaroth so zu sehen. sie konnte selbst nicht sagen warum, aber ihre Seele schmerzte bei jeder Einzelnen Scherbe, jedem einzelnen Schrei und wimmern Astaroths. Die Scherbe aus seinem Auge sprach Bände wie tief sie in ihm gesteckt hat. Es war klar, dass weitaus mehr Schaden genommen hat. Aber sie hoffte, dass er als Dämon eine gute Chance hatte, dass alles wieder anheilte. ".... was? ... ich bin nicht Eure Mutter!", sagte sie verdattert. aber sie schmunzelte ganz leicht und schwach. Dann sank er plötzlich in ihrem Arm zusammen und sie erschreckte sich. Sofort schoss ihre Hand zu seinem Puls und fühlte ob sein Herz schlug. Aber es war so schwach, dass sie es nicht sagen konnte. Voller Panik hielt sie ihre blutverschmierte Hand ganz nah an seine Nase. Durch die Nässe des Blutes konnte sie einen kalten Hauch an ihren Fingern spüren und atmete auf. "Er schläft... Sein Körper konnte es wohl nicht länger aushalten. Hilfst du mir, ihn auf sein Bett zu heben, Aeshma?" Frgte sie. Sie klang sehr erschöpft, als sie Astaroths Kopf wieder auf den Boden legte und aufstand. Als sie stand, war deutlich zu erkennen, dass ihre Knie zitterten. Lavanda stand beinah x-beinig da, weil ihre Knie kaum noch ihr Körpergewicht tragen konnten. Sie Bückte sich aber vorsichtig, um Astaroths Füße zu ergreifen. "Nimmst du seinen Oberkörper?", fragte sie mit bemüht kräftiger Stimme, als wenn es ihr gut ginge. "Ich werde bei ihm bleiben, falls es Komplikationen geben sollte!", fügte sie noch hinzu.
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 06:08 pm

Aeshma, der sich nun seinerseits wieder beruhigt hatte und wieder bei Sinnen und Kräften war, half ihr selbstverständlich seinen Freund auf sein Bett zu heben und ihn so hinzulegen, dass er sich nicht verspannen würde. Lavanda war eine so mutige und großherzige Frau! Er konnte nicht erfassen wie vollkommen und wundervoll sie war. Keine Worte konnten ihrem Wesen entsprechen, denn sie war weitaus gütiger und liebevoller als jedes Wesen, dass er bislang getroffen hatte. Deswegen vergötterte er sie so sehr und würde sie niemals ziehen lassen ohne um ihr bleiben in seiner Welt gekämpft zu haben. Sie hatte Astaroth behandelt, als hätte er sie nicht beinahe umgebracht und ihr Todesangst beschert. Sie behandelte ihn wie jeden anderen auch und um diese Stärke bewunderte Aeshma die zierliche Elfin. Er nahm sie in die Arme und hob sie hoch, trug sie, da er sah wie schwach sie war. "Nein. Du wirst in dein Bett verbannt und du wirst dich ausruhen.", sagte er mit strenger Stimme, die kein Widerwort duldete, doch auch liebevoll und einsichtig klang. Es war klar, dass er sich in dieser Hinsicht nicht umstimmen würde. "Bela wird hier bleiben und auf Astaroth aufpassen. Er wird uns schon darauf aufmerksam machen, falls etwas nicht stimmt und ich werde hin und wieder auch mal nach ihm sehen. Wo steckt eigentlich Dante, wenn man ihn mal braucht? Lebt er noch, oder ist er schreien weggerannt?" Während seine Flüche immer leiser wurden ging er die Flure und Treppen hinab und brachte Lavanda schließlich in ihr Zimmer, legte sie auf ihr Bett, legte sich daneben und hielt sie weiterhin fest.
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 06:19 pm

Sie war kurz davor, einzuknicken und zusammen zu brechen, als Aeshma sie auch schon hoch hob. "Aber Aesh!.... Ich kann doch nicht einfach..." Aber sie sprach den rest des Satzes nicht sondern fügte sich. sie hatte kar keine Kraft mehr für Widerworte. Als er sie ins Bett legte, gab sie jedoch erneut Widerworte. "Aber Aesh. schau dir an wie ich ausseh!" Sie hatte recht. von oben bin unten war sie voller Blut. Und nur ein kleiner teil davon war das ihre. Ihre Arme waren bis zum Ellenbogen, ihr Kleid und ihre Beine, alles war von Astaroths Blut förmlich getränkt. Aber Aeshma legte sie einfach hin und sich selbst zu ihr. und erst jetzt merkte sie, dass sie tatsächlich immernoch Schmerzen hatte. "Aeshma!", hauchte sie und klang nun zum ersten Mal schwach. "Was war denn bitte passiert? Warum war er so sehr verletzt? Was zum.... was ist da drinnen gewesen? war das meine Schuld?", fragte sie, weil das ganze ja genau in dem Moment anfing, als sie die Klinke berührt hatte. Sie fühlte sich schuldig.
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 07:05 pm

Aeshma, der sich dich an sie gedrängt hatte und sie weiterhin unerbittlich in seinen Armen hielt, damit sie nicht noch mehr ihrer Kraft verbrauchte, seufzte leicht und sah in die Ferne, über sie hinweg, bevor er seine Wange an ihren Kopf schmiegte. Sie lag ein wenig unter ihm, sodass ihr Gesicht seiner Brust zugewandt war und sein Kopf oberhalb ihres eigenen ruhte. Mit innerem Schrecken erinnerte er sich an die Szenen, die sich noch vor ca zwanzig Minuten in Astaroths Gemächern abgespielt hatten. Dann setzte er an um ihr zu erklären was geschehen war. "Astaroth schien beim Essen und ungutes Gefühl gehabt zu haben und auch mir ist aufgefallen, dass etwas nicht stimmt. Etwas großes, bedrohliches kommt auf uns zu." Obwohl er ihr nicht unnötig Angst machen wollte, befand er es für angemessen sie über die Gefahr in Kenntnis zu setzen. Er war kein Freund von Heimlichkeiten, wenn es um den Schutz seiner Liebsten oder Vertrauten ging. Er spielte keine Spielchen, nicht in solch ernsten Situationen. "Astaroth hat versucht durch den Spiegel in die Zukunft zu sehen. Er besitzt die Fähigkeit in die Vergangenheit, die Zukunft und die Gegenwart zu sehen. Begrenzt zwar und er hat mir nie erzählt wo, wie und von wem er das erlernt hat, doch er kann es. Das steht fest. Ich habe es schon oft selbst gesehen. Er benutzte stets einen großen Spiegel mit schwerem Goldrahmen für diesen Zauber. Wieso weiß ich auch nicht so genau. Er hat es mir nie verraten. Doch dieses Mal hatte er nichts sehen können. Er wurde von etwas blockiert. Er konnte die Bilder nicht erkennen und ich genauso wenig. Er hat einen Rastaa gefunden. Das ist ein winziger Rückstand von fremder Energie. Diese Energie, beziehungsweise dieser Rastaa war dafür verantwortlich, dass er nichts sehen konnte. Er hat ihn zwar isoliert, doch dann begann es erst. Ich weiß nicht genau warum oder was genau das alles geschehen ist, doch Astaroth schien zu irgendeinem Zeitpunkt doch etwas zu sehen. Ich weiß nicht was es war, doch es schien ihn aufgewühlt zu haben. Meine Konzentration lag auf dir, weil du auf einmal vor der Tür standest. Deshalb habe ich nicht sehen können was genau geschehen ist, doch nur Augenblicke nachdem das zweite Beben begonnen hat, zersprang plötzlich der Spiegel und hat Astaroth..." Weiter sprach er nicht, denn seine Stimme war weg gebrochen. Nicht nur Lavanda machte sich Vorwürfe. Auch Aeshma verfluchte sich dafür, dass er nicht mehr auf Astaroth geachtet hatte. Sonst hätte er ihn vielleicht noch fortziehen können und die Scherben hätten ihn nicht so..so zerfetzt!

"Es war nicht deine Schuld.", sagte er nach einer Weile und gab ihr einen Kuss aufs Haar. "So etwas hättest du niemals auslösen können. Bitte, mach dir keine Vorwürfe, mein Schatz. Es war etwas anderes. Es kam aus dem Spiegel. Eine Verbindung ist zu Stande gekommen und durch dieses Portal ist all das zu uns gelangt. Ich muss herausfinden wie das passiert ist. Doch nun solltest du ein wenig schlafen. Astaroth wird es schaffen und du musst deine Kräfte schonen, Liebste.", sagte er sanft und erhob sich. Sanft zog er, ohne vorher zu fragen, den Stoff ihres Kleides von ihrem Leib, nachdem er alles nötige aufgeschnürt hatte und warf es unachtsam hinter sich auf den Boden. Es musste sowieso gewaschen werden. Dann ging er geschwind ins Badezimmer und kam kurz darauf mit einer Schüssel warmen Wassers und einem Lappen zurück. Er setzte sich an den Rand ihres Bettes und begann das Dämonenblut von ihren Armen und Beinen und dem Rest ihres Körpers zu wischen, trocknete ihre samtweiche Haut und deckte sie daraufhin zu. Scham sie so vor sich zu sehen empfand er nicht mehr. Nicht in einer solchen Situation, in der seine Gedanken in andere Gefilde schwanden und er sich Mühe geben musste geistig bei Lavanda zu bleiben. Und er hatte sie schon anders gesehen. Ganz anders. Diesen Anblick würde er nie vergessen und die Erinnerung daran verhalf ihm nicht rot zu werden. Nachdem er die Schüssel mit dem blutgetränkten Lappen wieder fortgeräumt hatte kehrte er zu Lavanda zurück und legte sich erneut neben sie. Eine leichte, sommerwarme Brise erfüllte die Luft und strich liebkosend über ihre Haut. Auf Aeshma wirkte dies immer entspannend und er hoffte, dass sich ein ähnlicher Effekt bei Lavanda zeigen würde.
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 07:36 pm

Lavanda atmete tiefg durch und hörte aufmerksam zu. "ja, ich weiß, du hast nach mir gerufen, das habe ich gehört!", sagte sie leise und versuchte dem Gesagten so gut es ging zu folgen, was in ihrem zustand nicht gerade leicht war. "Ich sollte mir keine Vorwürfe machen, ich weiß. Aber ... Ich sorge mich um ihn wie ich mich um dich sorgen würde... ich kann absolut nicht sagen, warum aber... es tat mir so weh ihn so zu sehen, ihn so schwach in meinen Armen zu haben. Es zerriss mir fast das Herz. Warum nimmt es mich nur so mit? ich kenne ihn doch gar nicht! Ganz im gegenteil! Ich sollte mich vor ihm fürchten oder ihn hassen für das was er mir gestern Abend angetan hat." Sie seufzte erneut. Sie versuchte Aesh ein wenig zu helfen, indem sie sich zur Seite drehte, damit er die Schnüre öffnen konnte. "Danke dir!", hauchte sie leise. Sie schloss die augen. als sie plötzlich einen Schwamm an ihrem Arm merkte öffnete sie ihre Augen wieder und schrie beinahe: "WARTE!" Und war halb aufgesprungen, was sie sogleich bereute. Sie hielt sich kurz den Kopf und steckte sich dann drei Finger ihrer linken Hand in den Mund, mit der sie nicht ihr eigenes Blut sondern nur Astaroths berührt hatte. Mit ihrer Zunge schleckte sie das Blut von ihren Fingern. sie war so neugierig gewesen wie es wohl schmeckte. Wahrscheinlich war das unerhört für Aeshma, aber sie fand eben einiges heraus über den Geschmack des Blutes. Und Ihre Neugier war schon immer großer gewesen als ihre Angst, eine gefegt zu bekommen. Sie stöhnte leise auf, zog ihre Finger langsam aus ihrem Mund nd leckte nun ihre ganze hand ab. Ja, sie hätte vorher fragen sollen, ob das in Ordnung war, aber Das Blut wäre sonst im Wasser gelandet und fortgegossen worden. Einfach weggegossen worden wäre es! Dieses Köstliche, einmalige und so kostbare Blut. Sie hatte noch nie etwas derartiges getrunken..... Dämonenblut war nicht leicht zu bekommen und keines davon schmeckte wie dieses. sie leckte ihre ganze Hand ab, fuhr stöhnend mit ihrer Zunge über ihren Arm, geriet dabei fast in eine Extase. Dann ließ sie von ihrem Arm ab. "Das Blut ist..... wie ein Rauschgift für mich!", hauchte sie und sah auf einen tropfen blut der über die Stelle fuhr, die sie gerade sauber geleckt hatte. Ihre Pupillen hatten sich verändert, jetzt da sie ihre Augen aufschlug. Ihre Augen leuchteten rot, ihre Pupillen waren extrem geweitet. Sie konnte nicht widerstehen und leckte auch diesen herabrinnenden Tropfen ab. Erneut stönte sie auf, schien leicht zu zittern, als sei sie voller erregung. "Bitte... verzeih!" hauchte sie und legte sich wieder hin, um ihn weitermachen zu lassen. sie leckte sich über die Lippen und atmete weiterhin schwer. ihre Augen weiterhin rot. ja, die Luft war angenehm die über ihrern Körper zog. den ihre Haut war nun beinahe heiß geworden wie im Fieber. kleine Schweißperlen waren hier und dort auf ihrer Haut zu sehen. "Er....." sagte sie nur und legte zwei Finger auf ihre Lippen. Er schmeckte ja so unglaublich gut! ob Aesh auch so schmeckte? lag es daran, dass solch große Macht in seinem Blut wohnte? lag es an einer Art Adelszustand, dem blauen Blut dämonischer art?
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 07:45 pm

Bevor Aeshma seine Arbeit beendet hatte sah er sie einfach nur an. Verblüfft, erstaunt, teilweise leicht entgeistert und einfach nur komplett überrumpelt. Damit hatte er nun im Leben nicht gerechnet. Und solch eine Reaktion kannte er sonst nur von Astaroth selbst auf Blut seltener Tiere, oder besonders hoch angesehener Exemplare eines Rudels oder einer Herde. Das Blut der Tiere konnte durchaus ihren sozialen Stand widerspiegeln. Die meisten Menschen und andere Wesen wussten dies nicht. Natürlich waren die Oberhäupter von Herden auch schwerer zu erwischen. Dies versüßte den Geschmack ihres Blutes umso mehr. Aber Lavanda? Lavanda und Dämonenblut? Das war etwas, womit er im Leben nicht gerechnet hätte. Es störte ihn nicht sonderlich, da er es ja ohnehin gewohnt war. Es überraschte ihn einfach nur sehr. Grinsend sah er zu ihr hinab. "Willst du mich auch mal probieren, wo wir gerade schon mal dabei sind?", meinte er gespielt überheblich und riss sich wie ein Obermacho das Hemd auf. Es war nicht zu übersehen, dass er Dante imitierte. Allerdings unterließ er dieses Spielchen kurz darauf und wurde wieder mehr zu dem, der er war. Sanft lächelnd setzte er sich neben sie und streckte seinen rechten Zeigefinger aus. Sein Nagel wuchs zu einer scharfen Kralle und er hielt sie über sein über sein Handgelenk, während er Lavanda weiterhin ansah. Die Neugier funkelte noch in ihren rot gewordenen Augen und dieser Anblick zog Aeshma ungewohnt stark an.
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 07:53 pm

Sie war sofort aufmerksam als er sie fragte. Dann lachte sie aber auf. "Du machst ihn verdammt gut nach!" Dann sah sie seinen Nagel an und wie er damit nahe seines Handgelekes war. je näher er seiner Haut kam desto erregter schien sie zu sein. "Darf ich?" hauchte sie. Sie hatte ihm sehrwohl angesehen, dass er vollkommen verdattert gewesen war. "Wusstest du, dass Mondelfen meistens für Vampire gehalten werden? Viele die Als Vampire bezeichnet werden sind gar keine, aber wir klären diesen Irrtum selten auf. Wer nichts von uns weiß, kann uns nicht jagen... Wir werden aber nicht umsonst mit denen verwechselt.... wir lieben Blut genauso sehr! Das wusstest du nicht, nehme ich an?" fragte sie schmunzelnd und gierte darauf, dass seine Kralle eindlich seine Haut durchfuhr! "Bitte lass mich dich kosten! Dann darfst du auch Mondelfenblut probieren. ich wette, das hattest du noch nicht!"
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 08:06 pm

Grinsend sah er zu ihr hinab und begann mit seinem Nagel leicht über seine Haut zu kratzen. Er verletzte seine Haut noch nicht, doch konnte deutlich fühlen, wie das Blut in seinen Adern erregt pumpte. Weiterhin starrte er sie an, würde seinen Blick nicht von ihr lösen und wollte sehen wie weit er gehen konnte. In ihrem schwachen Zustand würde sie sich der Versuchung nicht lange wehren können und ihm unterliegen. "Nein, das wusste ich wirklich noch nicht.", bestätigte er ihre Vermutung und grinste erneut, als er seinen Nagel leicht gegen die dünne Haut seines Gelenks drückte, während er an ihr hinabfuhr und der deutliche Geruch seines Blutes stieg ihnen beiden in die Nasen, doch es quollen noch keine Blutstropfen aus der minimalen Wunde. "Ich wette ich schmecke dir besser als Astaroth.", meinte er und in seinen Augen lag ein Ausdruck, der eher undefinierbar war. Lust, Begierde, Erregung, Neugier, Sorge, Provokation, Bedenken- all dies lag in seinen Augen und vermischte sich zu einem undeutsamen Ausdruck. Er wusste, dass Astaroths Blut auf schwächere Wesen durchaus suchtmachend wirken konnte und er wollte nicht, dass dies bei Lavanda passierte. Dämonenblut hatte häufig eine solche Wirkung auf andere Wesen. Wenn sie schon süchtig werden sollte, dann wenigstens nach seinem Blut und nicht nach Astaroths. Es würde vielleicht heilende Wirkung auf sie haben. Auch dafür war mächtiges Dämonenblut bekannt. Zwar war Aeshma nicht annähernd so mächtig wie Astaroth, doch er war auf einem guten Wege. Zwar waren diese Vermutung alle nicht mehr als das, nämlich bloße Theorien, doch er wollte auf jede Eventualität vorbereitet sein.
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 08:15 pm

Lavandas Atem ging schwerer und schwerer. Sie leckte sich ein ums andere Mal über ihre Lippen. er quälte sie und das mit Absicht!. Sie war kurz davor, sich sein handgelenk zu schnappen und ihre Zähne in seine Haut zu bohren... natürlich liebevoll wie sie war! Aber ihr Verlangen wurde so groß und ihre Kehle schien plötzlich wie ausgetrocknet. durch ihren Körper fuhr ein Beben. "Aesh, hör auf mich zu quälen!", stöhnte sie auf. "bitte" fügte sie hauchend hinzu. ihre Hand fuhr zu der seinen. fuhr mit ihrem Finger über seine Pulsierenden Adern. er roch so gut. Er roch so unglaublich gut. ihre Augen wurden immer dunkler und begierlicher. Vor lauter Erregung und freudiger Erwartung biss sie sich auf die Unterlippe, beinahe so fest dass sie fast selbst blutete. Sie bleckte ihre Zähne, kurz davor, die kontrolle zu verlieren.
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 08:19 pm

Das war wahrlich nicht nett von ihm, doch gerade in solch intimen Situationen verlangte seine Natur von ihm die Oberhand zu gewinnen und zu behalten. So wie es mit Astaroth immer war. Und nun hatte er sie soweit, dass er es wagen konnte und ihr gab, was sie so sehr begierte. Er stieß seinen Nagel tief in sein Fleisch und zerfetzte förmlich seine Adern, bis das Blut nur so aus seinem Handgelenk quoll. Er führte seinen Arm näher an ihr Gesicht heran und gestattete ihr ihn zu kosten. Während dieser Zeit sah er sie unentwegt an und versuchte sich jedes kleinste Detail ihres Ausdrucks einzuprägen.
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BeitragThema: Re: Der Virus   26/04/16, 08:37 pm

Als ihre Lippen auf seine Haut trafen stöhnte sie auf. Wolllüstig tauchte ihre Zunge in den Ersten Blutstropften. sie erschauerte und zitterte am ganzen Leib. Ihre Lippen kamen der Wunde immer näher und schließlich fuhr ihre Zunge den Rand der offenen Haut nach. Leicht aber leidenschaftlich sinnlich saugte sie an ihm und ließ ihre Zunge immer wieder über diese Quelle ihrer Lust wandern. Noch ein Schluck und noch ein Schluck rannte ihre Kehle hinab. Ihre Augen glühten nun förmlich. Sie ergriff mit ihren Händen seinen Arm und umschlang diesen. Plötzlich holte sie Luft und Stöhnte erregt auf. "Aesh!", hauchte sie. Er schmeckte ganz anders als Astaroth. Nicht schlechter oder besser, aber einfach anders. und in der Tat schien sein Blut sie noch mehr zu berauschen als das von Astaroth, aber das lag vielleicht auch an der Menge. Sie presste ihre Lippen erneut an sein offenes handgelenk, dieses Mal jedoch leckte sie auf eine so erotische Art an dieser Wunder, dass es einem einen Schauer einjagen könnte. dieses Eine Lecken war anders als die davor. die Ränder Seiner Wunde würden leicht kribbeln, aber auf eine positive Art und weise. Dann ließ sie von ihm ab. Seine wunde Würden sich jetzt noch leichter schließen, dank eines Sekretes, das sie auf seiner Haut verteilt hatte. kleine Wunden heilten dann schneller. bei Astaroths Wunden hätte das allerdings rein gar nichts gebracht.... geschweigedenn, dass sie ihn von oben bis unten mit sekret ablecken wollte.... Sie fiel in ihre Kissen zurück und keuchte vor Erregung und Lust. Sie befand sich in einem nie da gewesenen Rauschzustand. Und sie fühlte sich besser... sie fühlte sich auf einmal weniger schwach. und ihr war auch nicht mehr so speiübel. Ob es ihr wieder ganz gut gehen würde, wenn sie weiter von ihm trank? dann hob sie ihr handgelenk und ritzte es mit einem Ihrer scharfen Eckzähne auf. Ihr Blut quoll aus ihrer Ader. Es war beinahe dickflüssiger als das seine, dunkel und heiß, Durch Ihren Rauschzustand war ihr körper extrem erhitzt und somit auch ihr Blut. sie hielt ihr Handgelenk Aeshma hin, aber nicht soweit dass er gleich trinken konnte. Nein, er musste sich Lavanda schon schnappen!
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BeitragThema: Re: Der Virus   02/05/16, 08:12 am

Sein Herz hämmerte in seiner Brust unaufhörlich heftig, während er Lavanda dabei beobachtete, wie sie sich an seinem Blut labte. Solch einen Ausdruck hatte er zuletzt vor einigen Wochen gesehen, als er und Astaroth das letzte Mal so beieinander waren und sich nach einer heftigen Auseinandersetzung gegenseitig stärkten. Und doch war es anders als mit seinem Partner. Lavanda war anders. Und, wenn man von den offensichtlichen körperlichen Merkmalen ihres Geschlechts einmal absah, auf eine gewisse Art und Weise zarter doch nicht weniger fordernd im Umgang mit ihm. Aeshma wurde von diesem Anblick in eine derartige Extase versetzt, dass das Blut in seinem Inneren auf einmal in eine andere Richtung floss. Immer wieder blitzte es vor seinen Augen auf und für den Bruchteil einer Sekunde sah er von mal zu mal Astaroth unter sich liegen und nicht Lavanda. Doch immer wieder tauchte sie aus dem Nebel heraus hervor, sein Blickfeld verschwamm und klärte sich in einem unaufhörlichen Spiel aus Licht und Schatten. In seinem Kopf begann sich der Raum leicht zu drehen und alles um sie beide herum zu verschwimmen. Und als dieses erregende Prickeln der Wundränder einen Schauer über seinen Körper jagte, stöhnte Aeshma leicht auf. Plötzlich hörte er Astaroths Stimme und sah ihn erneut vor sich, wie er sein Handgelenk aufritzte und es ihm entgegenhielt. "Jetzt du.", sagte er kurz und knapp, jedoch mit einer Stimme, so tief und samten als würde honigfarbener Whiskey über heißen Stein fließen. Aeshma wurde von dieser Stimme so erregt, dass es in seiner Hose merklich zu eng wurde und er griff nach Lavandas Handgelenk, von dem er dachte, es sei Astaroths, mit einem dominierenden, jedoch nicht allzu harten Griff und riss es gewaltsam zu seinem Mund, bevor er seine spitzen Zähne in das süße, zarte Fleisch fahren ließ und begann zu trinken. Genüssliche Geräusche waren von ihm zu hören, seine Augen leuchteten rot auf und glühten wie das Feuer der Abendsonne über dem Horizont. Er sah Lavanda an, sah nun wieder sie und die Erregung und auch die Emotionen, die in seinem Inneren gewütet hatten, begannen ab zu flauen. Das Glühen in seinen Augen erlosch allmählich und das Rot wurde durch das übliche Braun ersetzt. Aeshma beruhigte sich immer mehr und schließlich wurde er so ruhig wie sonst auch. Das Verlangen jedoch blieb. Schließlich lies er von ihr ab und sah sie an. "Entschuldige", sagte er leise und senkte seinen Blick. Hatte er sie zu grob behandelt? Hatte er ihr weh getan?
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BeitragThema: Re: Der Virus   02/05/16, 06:11 pm

Lavanda beobachtete ihn ausgiebig und war doch sehr überrascht, ihn so erregt zu sehen, zu spüren, wie sein Unterleib sich gegen sie drückte. Das Gefühl wie ihr Blut aus den Adern gesaugt wurde war für sie ebenso erregend wie es für ihn schien es zu saugen. Sie stöhnte auf bei dem Gefühl als sich die Zähne in ihrem Fleisch vergruben, seine Zunge ihre Haut streifte. Alles in Allem schien er nicht mehr so ganz da zu sein, schien in einem Rauschzustand, schien nicht mehr sie zu sehen. So wie er sie ansah, würde er sie im nomalen zustand nicht ansehen, da war sie sich sicher. Auch dass er daraufhin fordernder wurde, zumindest sprachen die roten Augen für sie Bände. Aber er fand auch wieder recht schnell zurück in die Realität. Ob es am Geschmack ihres Blutes lag? Soetwas hatte er ja mit großer Sicherheit noch nicht getrunken. "Wofür entschuldigst du dich?", fragte sie mit heller, sanfter Stimme. "Du hast nichts falsches getan!"
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BeitragThema: Re: Der Virus   04/05/16, 04:14 pm

Aeshma rückte ein Stück von ihr zurück und sah zu ihr hinab. In seinen Augen spiegelten sich nun Sorge und Bedauern, die jedoch von einem Funkeln des Hoffens durchzogen wurden als er Lavandas Stimme hörte. "Habe ich dir weh getan?", fragte er nach einer Weile des Schweigens, in dem er sich fragte ob und was er nun sagen sollte. Schnell griff er sanft nach ihrem Handgelenk und besah es sich erneut. Seine scharfen, spitzen Zähne, die aus seinen Gaumen gebohrt wurden als er immer erregter sah wie das Blut aus der weichen Haut quoll, hatten tiefe Spuren in Lavandas Fleisch hinterlassen und Aeshma verfluchte sich innerlich, was dazu führte, dass er vor Wut auf sich selbst leicht zu zittern begann. "Verzeih, Lavanda. Das habe ich nicht beabsichtigt.", sagte er leise und mit kontrollierter Stimme und senkte den Blick in Demut vor ihr. Er wusste nicht wie er sich so hatte gehen lassen können. Mit Astaroth konnte er umgehen wie er wollte, konnte ihn behandeln wie er wollte und konnte ihn anfassen wie er wollte. Doch wie hatte er diese Unkontrolliertheit jemals in Lavandas Nähe zulassen können? Wäre er weiter dem Rauch anheim gefallen hätte er dieser zarten Blume auf den Arm ausreißen können! Wie unverantwortlich war sein Verhalten ihr gegenüber nur gewesen?! Sie, die er beschützen wollte, damit ihr kein Leid geschah! Und nun? Nun war er derjenige gewesen, der ihr Leid zugefügt hatte.
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BeitragThema: Re: Der Virus   04/05/16, 05:33 pm

Lavanda lächelte nur und kicherte leicht, als sie die Tiefe seiner Schuld in seinen Augen sah. Sie legte ihre Zarte Hand unter sein Kinn und drehte es so zu ihr, dass er sie ansah. Mit festem Blick sah sie ihm in die Augen und führte ihr Handgelenk zu ihrem Mund. Langsam leckte sie über die Wunde und die Bissspuren, tauchte mit ihrer Zunge beinah ein. Als alles Blut abgeleckt war, drehte sie ihm das Handgelenk zu. mit einem leichten Zischgeräusch schlossen sich die Wunden vor seinen Augen. nicht ein kleines Bisschen blieb übrig. keine wunde, kein Tropfen Blut, keine Narbe. Ihre Haut sa jungfräulig und unberührt aus. "Tu hast mir nicht weh getan, Aeshma!", hauchte sie leise. "Ganz im Gegenteil. Ich hätte noch mehr gewollt. Ich wusste nicht, dass es so erregend sein kann, wenn jemand von mir trinkt!" Ihre Stimme war leise und samten. Sie wusste nicht, was er hatte. Es tat beinahe weh ihn so besorgt und schuldig zu sehen. "Wenn ich das hier nicht gewollt hätte, hätte ich Euch nicht Trinken lassen....", ergänzte sie. sie legte nun beide Hände an seine Wangen. "Sag mir, was besorgt dich so? Beruhigt es dich, wenn ich dir sage, dass ich mich in achthundert Jahren Niemals so sehr nach etwas verzehrt habe wie das hier? Versteh mich nicht falsch, ich will nicht.... mehr von dir, aber ... Ich fühle mich wieder gut... noch vor einer Halben stunde fühlte ich mich elend. dein Biss sorgte für Hitze in mir, wo ich vorher gefroren Habe. Dein Blut sorgte für Kraft, wo ich vorher schwach war. Geht es dir denn nicht auch so? Hat es dir.... denn gar nicht gefallen?" Nun war sie es, die ihn beinahe besorgt ansah. Noch nie hatte jemand direkt von ihr trinken dürfen. nur mal, wenn sie ihr blut in ein Gefäß hatte fließen lassen. doch jedem hatte es bisher geschmeckt. viele gerieten schier in Extase. Viele Gewannen an Kraft und Stärke, an Mut und Gesundheit. Aber niemans fühlte sich bisher hinterher schuldig oder gar schlecht.
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BeitragThema: Re: Der Virus   04/05/16, 10:35 pm

Aeshma sah ihr in die Augen und es verschlug ihm nun abermals die Sprache. Ihre Augen waren so tief und rein und ehrlich und doch lauerte in ihnen ein tiefer See aus Mysterium und Unergründlichkeit. Nie zuvor hatte er solche Augen gesehen. Lange konnte er ihren Blick nicht halten, wofür er sich selbst noch einmal verfluchte, denn er wollte vor ihr nicht schwach erscheinen. Auf der anderen Seite jedoch haderte er mit sich aus dem Grund, dass er derjenigen der er sein Leben versprach von vorneherein nicht lange in die Augen sehen DURFTE. So verlangte es die Tradition seines Schwures aus alten, lange vergangen Tagen und seine Manieren, die Astaroth ihm über lange Jahre beigebracht hatte. "Verhalte dich einer Dame gegenüber stets wie ein Gentleman.", hatte er immer gesagt, in ruhigen Ton doch mit fester bestimmter Stimme. Diese Worte aus dem Munde eines Dämons zu hören war seltsam ungewohnt und untypisch, wenn man den Menschen Glauben schenkte. Doch diese Worte von einem uralten Wesen zu hören, das schon so viel von den Welten gesehen hatten, die sich Menschen nicht einmal vorzustellen wagten, schien wie die Worte eines alten Zaubers zu hören.
Zögernd erhob er seine Stimme um ihr zu antworten und wählte seine Worte mit Bedacht. "Es hat mir gefallen. Sehr sogar. Doch ich hatte Furcht dich zu grob behandelt zu haben. Ich dachte, ich hätte dir weh getan, wo ich es doch bin der dich beschützen will. Deswegen habe ich mich entschuldigt. Und, doch. Dein Blut hat mir Kraft und neue Energie gegeben und ich hoffe, dass wir diese Momente wiederholen können. Gegeben dem Fall, du willst es auch, meine Liebste.", sagte er schließlich und lächelte sie nun an, strich ihr sanft über die Wange und war noch immer berauscht von dem Nachbeben, welches diese Zusammenkunft in ihm ausgelöst hatte. Doch schließlich, nach einer kleinen Ewigkeit in der er sie ansah, wurde sein Blick erneut von etwas dunklem überschattet und er seufzte kaum hörbar.
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BeitragThema: Re: Der Virus   05/05/16, 12:03 am

Seufzend stand Cecilie vor einem Spiegel und zerknautschte ihr Gesicht, während ihre kleine Schwester, Linnèa, konzentriert in einem Buch las. Dabei ignorierte sie ihre Schwester gekonnt. Diese schien allerdings nach Aufmerksamkeit zu lächzen, weswegen sie nun noch dramatischer seufzte. Linnèa verdrehte die Augen. "Was?", fragte sie genervt. Cecilie drehte sich zu ihr um und sah sie verzweifelt an. "Guck dir doch nur mal dieses Disaster an!", rief sie und deutete nun mit beiden Händen auf sich. Linnèa sah kurz auf, ehe sie ihre Nase wieder an das Buch steckte. "Jap...Sieht echt schlimm aus", murmelte sie. Cecilie begann wieder vor sich hin zu jammern.
Nach einigen Minuten riss der Geduldsfaden der Jüngeren und sie schlug das Buch zu, stand auf und legte es ins Regal zurück. "Ich geh Kräuter suchen...", informierte sie ihre Schwester, aber die war zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Wie immer.
Linnèa verließ die Höhle, in der sie sich im Moment aufhielten. Sie liebte ihre Schwester. Das tat sie wirklich, aber seit ihre Eltern gestorben waren, schien sie sich nur noch für sich und ihre komischen Liebschaften zu interessieren. Natürlich würde sie sofort in die Bresche springen, um Linnèa zu retten, aber es war nicht mehr so wie früher. Traurig starrte das Kind auf den Boden und kickte seufzend einen Stein vor sich her. Was sollte sie jetzt machen? Vielleicht ins Dorf? Das war etwas weiter entfernt von der Höhle, aber sie mochte es unter Menschen zu sein. Auch wenn es damals Menschen gewesen waren, die ihre Eltern ermordet hatten, so war sie den Anderen nicht böse, da sie nichts dafür konnten. Sie waren eben ängstliche Wesen, die alles, was über ihren Verstand ging, fürchteten.
Den Entschluss fassend, ins Dorf zu gehen, schlenderte sie los. Es war zwar schon recht spät, aber sie hatte keine Angst im Dunkeln. Sie legte ihre Finger an die Lippen und pfiff einmal. Kurz darauf raschelte es zu ihrer Rechten und ein weißes Kaninchen hüpfte zu ihr. "Hey, Lin. Wohin gehst du?", fragte es mit einer recht dunklen Stimme und sprang auf ihren Arm. "Ins Dorf", antwortete sie und lächelte. "Okay. Weiß Celi etwas davon?", hakte es weiter misstrauisch nach. Das Kaninchen hieß Snowflake und war ihr Seelentier. Sie hatte ihn herbei gezaubert und seit dem waren die Beiden unzertrennlich. Ab und zu erkundete er die Gegend für sich. Aber er kam immer wieder zurück, wenn sie pfiff. Egal wie weit entfernt er war.
Linnèa zuckte gelangweilt mit den Schultern. "Keine Ahnung. Ich hab ihr gesagt, dass ich weggehe, aber ob sie es gehört hat ist eine andere Geschichte", sagte sie mürrisch und kroch durch ein Dickicht. "Na, wenn du meinst" Snowflake war schon immer besorgt gewesen und ziemlich misstrauisch. Er war eigentlich mehr ein Drache, als ein Kaninchen, zumindest vom Charakter her. Aber Linnèa liebte ihn sowieso.
Im Dorf angekommen sahen sie sich um. Hier und dort hörte man Betrunkene in den Kneipen und ab und an huschte ein Dorfbewohner durch die Schatten, um nach Hause zu kommen. "Hmm...Hier ist ja nix mehr los...", nuschelte die Rothaarige und bog in eine Gasse ein. Am Ende der Gasse angekommen, konnte sie einen Scheiterhaufen sehen. Sofort blieb sie stehen und starrte diesen an. Ein ungutes Gefühl machte sich in ihr breit. Langsam ging sie wieder rückwärts zurück, drehte sich um und eilte davon. "Lass uns lieber ein wenig den Wald erkunden", schlug sie flüsternd vor. Snowflake machte einen Laut der Zustimmung, ebenso leise. Ohne groß auffallen zu wollen, ging das Kind wieder auf den Ausgang des Dorfes zu.
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BeitragThema: Re: Der Virus   05/05/16, 06:16 pm

Lavanda schmunzelte. "Vergiss nicht, dass ich kein Mensch bin, Aeshma. Ich bin nicht so empfindlich." Sie streckte sich ein wenig. "Es ist schön, wenn es dir gefällt. Ich würde es jederzeit wieder tun! Du kannst mich gar nicht grob behandeln. Und wenn doch, dann finde ich das ziemlich heiß!", ergänzte sie und kicherte leicht. dann hielt sie plötzlich inne: "Wie? Was soll das heißen, Mein Blut hat dir Kraft und Energie gegeben. Meintest du das metaphorisch?", wollte sie wissen. Dass sich leute nach ihrem Blut gut fühlten, das war ihr bekannt. aber dass es Kraft oder gar Energie lieferte, wäre ihr neu. Liebste, sagte er. Irgendwie brachte sie das zum Schmunzeln. Es war irgendwie seltsam, so genannt zu werden, ganz gleich unter welchen Umständen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sie soetwas auch einfach nicht gewohnt war. Dann seufzte er. "Ach Aeshma! Du wirkst gar nicht wie jemand, der sich so viele Gedanken macht. Entspann dich, es ist doch alles gut! Wollen wir nicht vielleicht mal nach Astaroth sehen?"
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BeitragThema: Re: Der Virus   05/05/16, 10:58 pm

Ihre Worte halfen ihm sein Schuldgefühl etwas zu erleichtern, doch es verschwand nicht gänzlich, weil er sich schließlich ebenfalls die Schuld an anderer Seite gab an dem, was er getan hatte. Er fühlte sich als hätte er Astaroth verraten. Indem er nicht nach seinen Worten und Taten lebte, so wie es sich für seinen Stand gehörte. Viele der Dämonen aus hohen, einflussreichen Clans hatten eine strickte Hirarchie, nach der sie sich richteten und die ihnen einen gesellschaftlichen Platz unter einander gab. Und auch Aeshma hatte gelernt in so einer Hirarchie zu leben. Zwar kam er aus einer Familie niedrigen Standes, doch Astaroth stammte wohl aus einem hoch angesehenen Clan, dem solche gesellschaftlichen und sozialen Standards wichtig war. Der Ältere hatte ihm gelehrt, dass Aeshma als Jüngerer und Unerfahrener von beiden nicht den Ton in ihrer Beziehung angab. Zumindest in den meisten Teilen davon. Er hatte nicht die Befugnisse zu bestimmen, die Astaroth hatte und er hatte ihm stets mit Respekt und Ehrfurcht zu begegnen. Und nun hatte er seine Lehren verraten und nicht nach ihnen gelebt, wie sonst. Dafür, inbesonderem, fühlte sich Aeshma schuldig. Niedergeschlagen sah er sie an und nickte dann, nachdem er ihren weich klingenden Worten gelauscht hatte. "Ja, es hat mir Kraft gegeben. Vor zwanzig Minuten noch habe ich mich im wahrsten Sinne des Wortes zermatscht gefühlt. Doch nun.. Nun strömt neue Energie durch meine Adern." Kurz musste er lächeln. Auch diese Redeweise hatte er von Astaroth gelernt. Von sich aus hätte er sich nie so ausgedrückt, doch der ältere Dämon hatte seine Spuren auf Aeshma hinterlassen. In sämtlichen Bedeutungen.

Aeshma nickte kurz und erhob sich. "Das ist eine gute Idee, denke ich. Er ist so schwer verletzt. Hoffentlich geht es ihm schon besser..", meinte er und sein Unterkiefer spannte sich an, als er daran dachte was ihnen noch bevor stand. Da war immer noch die Sache mit dem Rastaa und der Blockade. Und dann das, was Astaroth im Spiegel gesehen haben muss, bevor dieser zersprang. Was würde auf sie zukommen? Welcher Sturm baute sich, vor ihren Augen unsichtbar, am Horizont auf? Diese Fragen gaben Aeshma wahre Rätsel auf und er wusste auf sie keine Antworten zu finden. Dann, plötzlich und wie aus dem Nichts, kam ihm ein Gedanke, dessen Verfolgung lohnenswert schien. Er sah Lavanda an und nach und nach, je länger er darüber nachdachte, begannen seine Augen zu leuchten. "Lavanda! Meinst du dein Blut würde Astaroth auch Kraft geben, wie mir? Ich meine, er ist viel stärker und älter als ich, aber vielleicht würde es ihm wenigstens ein klein wenig helfen. Er kann momentan wirklich jede Hilfe gebrauchen, meinst du nicht?"
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BeitragThema: Re: Der Virus   05/05/16, 11:26 pm

Lavanda zuckte kurz, als sich Aeshmas Stimme so plötzlich änderte. Sie zögerte einen Moment. "Nun..." begann sie. "Ich weiß nicht genau wie du das mit der Energie meinst... ich meine... Wenn ich eine Blutige Keule esse, fühl ich mich auch kräftiger. aber du klingst so, als sei Magie im Spiel und... Ich wusste bisher nicht, dass ... mein Blut soetwas kann. zumindest ist es bei keinem Mondelfen bisher bekannt, dass sein Blut so besonders heilend oder so wirkt... Vielleicht liegt es an...." Sie stockte und brach ab, schüttelte dann den Kopf. "Aber was sollte mein Geburtstag und irgendwelche Sternkostellationen damit zu tun haben? Vergiss es!" Sie rollte sich herum und Stand aus dem Bett auf. "Aber ich werde alles tun, was ich kann, um ihm zu helfen, selbst wenn er mich fast leer trinkt!", sagte sie nun wieder lächelnd. "Also lass uns gehen!" Den gesamten Weg zu Astaroths Zimmer über schwieg sie nachdenkend. Sie war eine Blutmondelfe... Geboren in einer Vollmondnacht, was Kraft bedeutet und mit einem blutroten Vollmond obendrein.... Kraft... Blut....? Es war zu offensichtlich. Gegen das Virus half ihr Blut jedenfalls nicht. Im Gegenteil, es beschleunigte den Krankheitsverlauf. Dafür war es somit nicht dienlich. Aber vielleicht konnte Astaroth ja nun seine Kraft aus ihrem Blut ziehen. Da die vergangene Nacht auch eine Vollmondnacht war, spielte auch das möglicherweise eine rolle... oder nicht? Sie seufzte, während sie sich all diese Fragen stellte. Dann erreichten sie Astaroths Zimmer und sie blieb stehen. "Ich fass die Klinke nicht nocheinmal an!", sagte sie leise. Bei ersten Mal war es nicht gut gegangen. Aeshma konnte so oft sagen wie er wollte, dass das nicht der grund für das Desaster gewesen war, aber Fakt war, es begann, nachdem sie die Türklinke berührt hatte.... und gebrannte Kinder scheuten bekanntlicher Weise ja das Feuer!
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BeitragThema: Re: Der Virus   05/05/16, 11:46 pm

Vollgepackt mit seinen wilden Gedankensprüngen ging er neben Lavanda her durch die langen, dunklen Flure des Hauses. Er bemerkte nicht viel von Lavandas Grübeleien, da er ja in seine eigenen Gedanken vertieft war. Aber Lavanda hatte da vorhin etwas gesagt.. Was war es noch? Auch wenn sich Aeshma krampfhaft versuchte daran zu erinnern, kam es nicht wieder. Zwar hatte er hin und wieder das Gefühl, es wäre zum greifen nah und er sah es geistig aus dem Nebel herauskommen, doch dann schob sich gewaltsam ein anderer Gedanke davor und das, woran er sich erinnern wollte verschwand wieder in der Dunkelheit des Vergessens. Nach einigen Versuchen gab er es auf, denn es erschien ihm belanglos im Vergleich zur Heilung seines Partners. Sein Herz pochte nervös und aufgeregt, als sie vor seiner Tür standen. Der Sturmdämon starrte das alte, leicht verwitterte Holz an als würde er hindurch sehen können. Dem war zwar nicht so, dennoch konnte er Astaroths schwache Präsenz hinter der schweren Pforte spüren. Und auch ihren Höllenhund konnte er wahrnehmen. Er schien ruhig. Wachte an seines Herren Bettes, so wie es seine Aufgabe war. Wieder machte Aeshmas Herz einen Satz. Was, wenn es nicht helfen würde? Dann würde der Heilungsprozess langsamer fortschreiten und wenn der Zyklus zu früh einsetzen würde, dann wäre Astaroths Leben noch immer in Gefahr.. Auch wusste Aeshma nicht genau in wie weit sein Gehirn schaden genommen hatte und ob seine Heilungskräfte diesen Schaden wieder vollständig beheben konnten. Doch, wenn es funktionieren würde.. Dann wäre es das Beste was momentan passieren konnte.

Von ihren Worten aus seinen Gedanken und Überlegungen gerissen, sah Aeshma Lavanda an und lächelte zuversichtlich. Er streckte die Hand nach der Türklinke aus und öffnete jene leise. Vorsichtig späte er in den düsteren Raum hinein und Kerzen wurden entfacht als sie eintraten. Dies war ein Zauber von Astaroth, den er eingerichtet hatte, als sie in diesen Haus kamen. So wurde er jeden Abend begrüßt, wenn das Tageslicht geschwunden war, oder das Zimmer durch die schweren weinroten Vorhänge verdunkelt wurden, welche die hohen Bogenfenster rahmten. Astaroth lag auf seinem Bett. Belarus saß daneben, hatte die großen Köpfe auf die Decken des Bettes seines Herren gelegt und ließ ihn keine Sekunde aus den traurig wirkenden Augen. "Hey, mein Großer.", sagte Aeshma sanft und trat neben den Hund, streichelte liebevoll einer der beiden Köpfe und sah ihn aufmunternd an. "Rück mal ein Stück. Vielleicht haben wir etwas gefunden, was Astaroth hilft.", meinte er dann und schob das riesige Biest sanft zur Seite. Dieser machte bereitweillig Platz, ging um das Fußende des großen Bettes herum und setzte sich auf die andere Seite, während er Aeshma und Lavanda aufmerksam beobachtete. Zu niemandem war er so loyal wie zu Astaroth, seit er ihn damals vor den Flammen der Menschen errettet hatte und ihn aufzog. Seit diesem Tag vergötterte der Hund den Dämon und wollte ihm am liebsten nie von der Seite weichen. Und nun, nun war sein Herrchen so krank und schwach. "Keine Sorge, Bela.", sprach Aeshma und ließ Lavanda Platz um an das Bett heran zu treten. Er sah auf seinen Freund hinab, der flach atmete. Aeshma konnte sein Herz schwach schlagen hören, obwohl es schon stärker klang als noch vor zwanzig Minuten. "Wie sehen seine Wunden aus?", fragte er an Lavanda gewandt. "Halte durch.", dachte Aeshma und sein Blick fiel wieder auf die fahlen Züge seines Partners.
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BeitragThema: Re: Der Virus   06/05/16, 12:08 am

Lavanda trat hinter Aeshma in das Zimmer. dem Hund lächelte sie leicht zur und hielt ihm kurz ihre Hand hin, bevor er auf die andere Seite des Bettes ging. Sie war beeindruckt von den entflammten Kerzen, die nun wieder licht in dieser seltsamen Finsternis mitten am Tage brachten. Sie atmete tief durch und trat langsam ans Bett. Astaroth atmete schwach, soweit sie es sehen konnte. Vorsichtig legte sie zwei Finger an die Ader an seinem Hals. Sein Herz schlug schwach, zu schwach für einen solch starken Dämon. Kleine Sorgenfalten verunstalteten ihre Stirn. Sie drehte ihren Kopf kurz in Aeshmas Richtung, ohne ihn anzusehen. Vorsichtig hob sie den ein oder anderen Verband an, und lugte drunter. Es sah nicht wirklich nach einer schnellen Heilung aus. zuletzt löste sie den Verband ums Auge und und sah sich die Wunde an. Sie musste sich gleich wieder abwenden. Sie war einiges gewohnt. Ber dieser Anblick war grauenhaft. sie legte den Verband wieder sorgfältig an. "Ich... weiß nicht.... gut jedenfalls nicht so wirklich", sagte sie bedacht. Seicht strich sie ihm über die Wange. "Astaroth? Hört Ihr mich?" Sie nahm ihre Hand wieder zu sich und riss mit ihren Messerscharfen Reißzähnen eine Mundbreite Schnittwunde in ihren Unterarm, welche am Handgelenk begann. Sofort schoss pulsierend das Blut aus ihren Adern und tropfte auf Astaroths Gesicht, als sie es zu seinem Mund führte. Lelegte die Blutende Wunde an Astaroths Lippen. "Asraroth? Trinkt! Es wird... Euch gut tun!", sagte sie, wobei sie da nicht so wirklich sicher war. sie bewegte ihr handgelenk so, dass sie sich etwas zwischen seine Lippen schmuggeln konnte. So konnte, so hoffte sie, das Blut an seiner Zunge herabrinnen. Vielleicht weckte ihn der Geschmack von Blut ja auf und er begann zu trinken? Sie hoffte es sehr, denn wenn sie ihren Blick zu Aeshma wandte, dann wusste sie, dass sie solch eine Sorge in seinem Gesicht möglichst nie wieder sehen wollte.
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