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 Der Virus

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Cassiopeia
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BeitragThema: Re: Der Virus   21/05/16, 06:30 pm

Zwar wollte Aeshma Lavanda erklären was er meinte, aber auf der anderen Seite wollte er dieses Thema so gut es geht vermeiden. Die dunkelsten und grausamsten Stunden seiner Existenz wurden von den gellenden Schreien und den Taten seiner einstigen Peinigern in den schwarzen Räumen beschrieben, in denen er einst gefangengehalten wurde. So blieb er Lavanda einer Antwort schuldig, hoffend diese Schuld irgendwann zu tilgen. "Ich werde es dir zu einem späteren Zeitpunkt erklären, Liebste. Ich bin einfach noch nicht bereit darüber zu reden.", sagte er und gab Lavanda einen liebevollen Kuss auf die Stirn. "Vielleicht werde ich es nie sein.", dachte er im Stillen bei sich und seufzte innerlich, seine Schwäche maßend nicht mit der Sprache herauszurücken, obwohl sich Lavanda bereits überwunden hatte und ihm ihr größtes Geheimnis anvertraut hatte. Als Lavanda begann von Astaroth zu sprechen, musste Aeshma leise auflachen. "Ich glaube, er würde dich dafür in der Luft zerreißen.", sagte er und schmunzelte. "Es gibt beinahe nichts auf der Welt, das er mehr hasst als vergessene Etikette und schlechte Manieren. Natürlich an seinen Maßstäben gemessen." Immer noch grinsend stand der Dämon auf und zog Lavanda kurzerhand auf die Füße, ging dabei jedoch sanft vor. "Das ist eine gute Idee. Bela wird zwar sehr gut auf ihn aufgepasst haben, aber man weiß ja nie. Wäre etwas schlimmes geschehen, hätte er uns wohl alamiert.", meinte er und ging bereits auf die Tür zu. "Mal sehen ob uns der Köter überhaupt an sein Bett lässt."
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Jeanne31
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BeitragThema: Re: Der Virus   21/05/16, 06:57 pm

Lavanda ließ sich von ihm aufhelfen. Einen festen Stand hatte sie nicht, wie sie sehr schnell bemerkte. Ihre Knie zitterten leicht. "Na er wird uns wohl rein lassen... ich habe immerhin mein Leben riskiert, um sein Herrchen zu retten. der Wauwi ist mir was schuldig!" sie kicherte und hakte sich bei Aeshma unter nachdem auch sie zur Tür gegangen war. "Ich hoffe, es hat ihm ein klein wenig geholfen, das Blut. Vielleicht geht es ihm ja schon ein ganz kleines Bisschen besser." Sie hielt sich an seinem Arm fest und musste feststellen, auch ihre Hand zitterte ein wenig vor Schwäche... aber es war ja auch die zerbissene Hand, also war das nicht weiter verwunderlich. Es mochte zwar alles wieder einwandfrei aussehen, aber ganz verheilt war es sicherlich noch nicht... mal abgesehen von dem Blutmangel, der nun in Lavanda herrschte. Ihr war kalt. Blutmangel im Körper ließ es einem immer kalt vorkommen. Deswegen wurde Blut ja auch Lebenselixier genannt, es wärmte und Stärkte Körper und Geist.
Gemeinsam gingen sie langsam zurück zu Astaroths Zimmer. Vor seiner Tür, blieb Lavanda schweigend stehen. "Soll ich klopfen oder willst du?"
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Sayu Impercaela

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BeitragThema: Re: Der Virus   22/05/16, 12:52 am

Bei einem Geräusch, das hinter ihr ertönte, drehte Linnèa sich kurz um. Seit sie den Scheiterhaufen gesehen hatte, war Angst in ihr aufgestiegen. Ihre kurzen Beine trugen sie immer weiter voran, bis sie plötzlich in jemanden hinein rannte. Ein erschrockener Laut entwich ihr und sie stolperte etwas, konnte ihr Gleichgewicht aber halten. Eine harsche Männerstimme schnauzte sie sogleich an, was sie leicht zusammen zucken ließ. Doch als sie zu ihm aufsah, schien er etwas sanfter zu werden. Linnèa blinzelte, als er sie freundlicher ansprach. Ein Schatten der Neugierde huschte durch ihre Augen. Sie hielt Snowflake dicht an ihre Brust gedrückt. Er sah etwas gruselig, aber auch sehr interessant aus. Die kleine Hexe schätzte ihn auf mittleres Alter. Sie musste sich jetzt irgendwie aus der Situation heraus reden. Also setzte sie ihr süßestes Lächeln auf. "Entschuldigen Sie bitte meine Ungeschicklichkeit. Ich wollte mit meinem Hasen nur etwas an die frische Luft. Ich muss jetzt aber auch wieder nach Hause. Entschuldigen Sie nochmal, dass ich Sie angerempelt habe", sprach sie, verbeugte sich leicht und ging an ihm vorbei. Der Regen verstärkte sich mittlerweile. Snowflake schüttelte den Kopf, als ein Tropfen seine Nase traf. Linnèa strich über seinen Kopf. Sie warf nochmal einen Blick über die Schulter. Irgendwas an diesem Mann machte sie sehr neugierig. Doch sie konnte nicht genau bestimmen was es war. Leise seufzend drehte sie sich wieder nach vorne, da rannte sie schon wieder in jemanden. "Hey! Pass doch auf, wo du hin rennst, du blödes Gör!", keifte der Betrunkene sie an. "Entschuldigung", sagte die Rothaarige schnell. Der Mann gab einen abwertenden Laut von sich und stieß sie von sich. Mit einem hellen, kurzen Schrei fiel sie in den sich bereits gebildeten Matsch. "Kinder wie du gehören über's Knie gelegt!", meckerte er laut und holte zum Tritt aus. Linnèa riss geschockt die Augen auf, ehe sie ein paar kurze Worte murmelte und dem Mann die Hand entgegen streckte. Ihre Fingerspitzen glühten in einem sanften, goldenen Licht. Es ging auf den Mann über. Dieser verharrte in seiner Bewegung und stand wie erstarrt da. Linnèa atmete aus. "Spinnst du?!", zischte Snowflake. "Was wenn das jemand gesehen hat?!" Linnèa sah sich hastig um, doch außer dem Mann vor ihr schien sie niemand gesehen zu haben. Ihre Augen blieben dann an dem Mann von eben gerade hängen. Ein restlicher, goldener Schimmer lag in ihrer haselnussbraunen Iris.
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Crotaro

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BeitragThema: Re: Der Virus   23/05/16, 06:28 pm

"Ist schon in Or-...", wollte Tharok noch sagen, da war sie schon weg. Erstaunlich freundlich schien sie, und einen Hasen als Haustier hatte auch längst nicht jedes dahergelaufene Kind. Also entschied er sich ihr gemächlich hinterher zu schlendern. Das Wetter vermieste zwar die Sicht- und Lichtverhältnisse, doch solch einen auffälligen Rock und leuchtend rote Haare sollten auch im Sturm gut wiedererkennbar sein. Zudem hatte er das Gefühl das Hasentier würde niemals weit weg von dem Mädchen sein - noch ein drittes Merkmal an dem man sie erkennen könnte.

Und wahrlich, kaum war sie ein paar Augenblicke um die Ecke verschwunden hörte er Montegue im Suff jemanden anbrüllen. Zumindest klang es nach Montegue.
Sich etwas Sorgen um das Wohlbefinden der kleinen machend, erhöhte Tharok sein Schrittempo, strahlte
Spoiler:
 
um die Häuserreihe und konnte seinen Augäpfeln nicht trauen als dort das Mädchen stand und Montegue, zum Tritt ausholend, wie eingefroren war. "He!", zischte er "Legst du es drauf an bei der Inquisition zu landen?! Denn so machst du unnötig auf dich aufmerksam. Soll ich dich nicht lieber nach Hause begleiten? Wäre eine Schande, wenn die Verrückten noch einen Scheiterhaufen stapeln würden."
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barskalin
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BeitragThema: Re: Der Virus   23/05/16, 06:47 pm

Adamas Canibus stand in dem Lager, das seine Einheit der Inquisition provisorisch in der Nähe der Stadt aufgeschlagen hatte, und studierte vornübergebeugt eine Karte, die auf einem Tisch lag.
Die graue Wolkendecke begann sich über dem Land zu entleeren und Kaz zog sich in sein Zelt zurück.
Trotz seiner Behinderung genoss er bei seinen Männern und der Inquisition, hohes Ansehen, und hat sein strategisches können, welches ihn in seine momentane Position brachte, schon oft unter Beweis gestellt.
Kaz setzte sich in seinem Zelt auf einen Stuhl und lies den Tag revue Passieren.
Recht erfolgreich, wie er selbst fand. Sie hatten einige Pestträger ausfindig und unschädlich machen können, ein simples Exempel für die Bevölkerung. Sie würden bald das Lager aufbrechen um weiter zu ziehen und das einfache Volk vor der Gefahr, die diese Monster darstellen, zu schützen. Dieser Virus kam als Geschenk der Götter um sie auf ihrem Feldzug zu unterstützen.
Ein nobler Gedanke, wie Kaz fand, doch wie viele auch, die in der Inquisition waren, hatte er persönliche Gründe Magieträger auszuradieren. Wo gehobelt wird da fallen Späne.


Oni strich durch den Wald und hatte sich gerade das Abendessen gefangen, ein paar schmackhafte Eichhörnchen die sie gedachte über dem Feuer zu rösten.
Trotz ihrer erfolgreichen Jagd, war Onis Stimmung eher gedrückt.
"Dank diesem blöden Virus, kann ich mich Städten und Dörfern kaum gefahrlos mehr nähern", grübelte sie vor sich hin, "das ist äußerst schlecht fürs Geschäft..."
Zu allem überfluss zog auch noch ein Sturm auf und der Regen begann auf Oni herabzufallen.
"Na klasse! So werde ich vorerst kein Feuer zu Stande bringen können!"
Oni joggte durch den beginnenden Regen und fand Zuflucht unter einem großen Baum, welcher Schutz vor dem Regen bot.
Hier setzte sie sich hin, lehnte sich an den Baum an und begann ein Lied aus ihrer Heimat zu pfeifen um sich selbst aufzumuntern, während sie ihre Waffen auf Sauberkeit und Schärfe kontrollierte.


Zuletzt von barskalin am 24/05/16, 09:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sayu Impercaela

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BeitragThema: Re: Der Virus   23/05/16, 10:05 pm

Linnèa starrte den Mann an, der nun auf sie zukam. Noch immer saß sie auf dem Boden und hielt Snowflake dicht an sich gedrückt. Verängstigt sah sie zu ihm hoch, doch dann blinzelte sie überrascht. Er wollte sie nicht an die Inquisition übergeben? Der Hase schien ihn misstrauisch zu betrachten. Linnèa stand auf. "Uhm...Ich weiß nicht so genau. Ich meine...Ich kenne Sie ja gar nicht", sagte sie unsicher und betrachtete ihn kurz. Sie konnte ihn nicht genau einschätzen. Äußerlich sah er aus wie ein einfacher, alter Mann. Aber er hatte irgendetwas an sich.
Irgendetwas, was ihre Haut zum Prickeln brachte und ihr Herz vor Aufregung schneller schlagen ließ. Sie war unglaublich neugierig, wer dieser Mann war und was ihn dazu verleiten ließ, sie nicht gleich selbst auf den Scheiterhaufen zu schleifen.
Ah...Abgesehen davon...Cecilie würde unglaublich sauer werden. Ein Schauer lief ihren Rücken hinab und ließ sie erzittern. Auch die Luft wurde zunehmend kälter. Ihre Kleidung begann an ihrer Haut zu kleben. Sie senkte kurz ihren Blick, schaute ihren Hasen an. Das Näschen des Tieres zuckte kurz, ehe es den Kopf sinken ließ. Linnèa blickte wieder zu dem Mann auf. Sie trat nervös von einem Fuß auf den Anderen. "Uhm...Vielleicht könntet Ihr mich ja ein Stück begleiten?", fragte sie und lächelte schüchtern. Sie war sich nicht sicher, ob das eine extrem dumme Idee war oder nicht. Und was sollte schon schlimmeres passieren, als der Tod?
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Crotaro

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BeitragThema: Re: Der Virus   24/05/16, 12:09 am

Diese kleine Zauberin war auf allen Ebenen überraschend. Er hätte niemals damit gerechnet, dass sie ihm weiter als bis zum nächsten Pissbecken trauen würde, aber da stand sie. Zugegeben, der drohende Scheiterhaufen im Dorf und der jetzt nichtmehr ganz so krawalllustige - da versteinerte - Montegue brachten Tharok wohl ein paar Sympathiepunkte bei der kleinen.
"Es wäre mir eine Freude dich in Sicherheit begleiten zu dürfen. Und das mit der Unbekanntschaft lässt sich ändern", meinte er, die Mundwinkel zu einem Lächeln formend wie man es von Personen kennt die - aus welchen Gründen auch immer - zu selten soziale Interaktion haben "Mich nennt man Tharok." Er streckte ihr die Hand entgegen und wartete auf eine Reaktion, auch wenn man ihm ansehen konnte, dass er sich Gedanken um die lebendige Statue hier machte und darum was sie nun mit ihm anstellen sollten, geschweige denn ob der Zauber überhaupt nur temporär oder von ewiger Dauer ist.
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Sayu Impercaela

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BeitragThema: Re: Der Virus   03/06/16, 09:51 pm

Sie konnte es nicht verhindern, dass ihr Bauch aufgeregt anfing zu kribbeln. Vielleicht würde sie ja nun mehr über diesen geheimnisvollen Mann erfahren.
Sein Lächeln war schon mal sehr interessant. Sie wusste nicht ganz, ob sie kichern oder sich fürchten sollte. Sie entschied sich dazu einfach selbst zu lächeln.
Kurz sah sie auf die Hand, die ihr hingestreckt wurde. Sie bevorzugte es lieber Snow Flake weiterhin im Arm zu halten. Auch wenn sie naiv und leichtgläubig wirkte, so war sie dennoch misstrauisch genug, um Körperkontakt zu vermeiden. Wer wusste schon, was der Mann für Tricks auf Lager hatte.
Was hatte er gesagt, wie er hieß?
Tharok?
Ein schöner Name. Er hatte etwas starkes und doch sanftmütiges an sich. "Ich heiße Linnèa. Es freut mich sehr Sie kennen zu lernen, Herr Tharok", stellte sie sich vor und machte einen leichten Knicks. Sie bemerkte seine Blicke zu dem versteinerten Mann hinter ihnen. Sie hatte ihn schon völlig vergessen gehabt. "Hmm...Ich werde den Zauber auflösen, wenn ich aus der Stadt bin. Dann kann ich mich hier nicht mehr blicken lassen", murmelte sie und seufzte enttäuscht. Sie hätte so gerne ihre Taschentricks gezeigt. Nun gut. Dagegen konnte man wohl nichts machen.
Sie drehte Montegue den Rücken zu und lief los in Richtung Ausgang. Von der Seite her warf sie Tharok einen vorsichtigen Blick zu. "Wieso habt Ihr mich nicht an die Inquisition gegeben?", fragte sie nach einer Weile.
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Crotaro

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BeitragThema: Re: Der Virus   08/07/16, 04:58 pm

Tharok zog langsam den Arm zurück, nachdem er sah dass der Handschlag nicht erwidert würde, zog die Mundwinkel aber zu einem leisen Lächeln hoch.
"Die Freude ist ganz bei meiner Seite, Linnèa. Einen schönen Namen hast du", sprach er, den Hasen in ihren Armen betrachtend, und nickte - etwas unschlüssig ob zustimmend oder eher sich damit abfindend - als die Zauberin erklärte sie werde den Spruch später lösen. "Nun, damit hast du wohl ganz Recht...wäre ich schneller da gewesen um einzugreifen dann wäre es wohl nicht so weit gekommen, aber so...", raunte er neben ihr hergehend.
"Warum ich nicht der Inquisition helfe?", fragte er und lachte etwas auf. "Weil die Inquisition mit ihren falschen Göttern und unheiligen Riten nicht meinem Weltbild entspricht. Ich habe, wenn wir ehrlich sind, weitaus mehr Nutzen davon wenn ich sie in jeder ihrer Bewegungen behindere...oder zumindestens sie ignoriere und umgekehrt. Was bringen die schon? Verbrennen deine Eltern und dich als Hexer oder - wenn man nicht magisch begabt ist - bieten dir Rettung für die Nachwelt an im Tausch gegen all deinen weltlichen Besitz!", wurde er immer aufbrausender. "Ich habe die Nachwelt ge...", rief er und musste sich selbst stoppen, mitunter um nicht unnötiges Aufsehen zu erregen. Tharok atmete tief ein und langsam wieder aus. "Nun, es ist doch ein wenig ungewöhnlich, dass dir ein Hase einfach so auf Schritt und Tritt folgt, nicht wahr?"
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BeitragThema: Re: Der Virus   20/02/17, 02:03 pm

Lavanda lächelte und wartete keine Antwort ab. Sie klopfte leicht an Astaroths Zimmertür und rief: "Astaroth? Aeshma und ich wollten nach Euch sehen" Sie öffnete langsam die Tür und trat ein. Wie erwartet Lag Astaroths Wauwi ganz nah bei ihm. Astaroth selbst schien sich im ersten Anblick nicht zu rühren. schlief er? Sie trat näher. "Astaroth? Geht es Euch ein wenig besser? Hat mein Blut geholfen?" Sie ging zu ihm ans Bett und beugte sich über ihn. Jedenfalls sah er ein klein wenig besser aus, nicht mehr so todesnah. "Verzeiht!....", sagte sie und setzte sich einfach auf den Rand des Bettes, so konnte sie ihn besser untersuchen. Zuerst nahm sie ganz vorsichtig sein handgelenk, um seinen Puls zu fühlen. Sein Herzschlag war noch etwas schwach, aber immerhin wieder fühlbar. Vorher hatte sie ja seinen Atem überprüfen müssen um zu sehen ob er lebt. "Euer Herzschlag stabilisiert sich, das ist gut." Danach löste sie den ein oder anderen Verband, um sich die kleineren Wunden anzusehen. Längst nicht verheilt aber der Heilungsprozess hatte zumindest begonnen. die großen Wunden würde sie sich am liebsten nicht ansehn, aber gerade die Wunde in seinem Auge würde besondere Pflege gebrauchen. "Ich werde mir gleich Euer Auge ansehen. Sollte ich Euch wehtun, sagt es bitte!" Wie immer wenn sie jemanden behandelte war ihre Stimme wie balsam für die seele. wie eine sirene, welche die Seele auf eine Reise schickte. Sanftmütig lächelnd stand sie auf und bereitete heißes Wasser vor, einen sud aus kräutern die ja noch immer hier herum lagen. aus einigen Kräutern machte sie provisorisch eine Paste, so zu sagen als Creme-ersatz. Sie ging mit allem zum Bett zurück und setzte sich erneut langsam und bedacht. sie wollte sich auf keinen fall Astaroth unmut zuziehen, nur weil sie respektlos einfach alles tat was sie wollte. sie tat alles mit bedacht, sodass er wusste, dass sie sehrwohl Respekt hatte. "Ich werde jetzt den Verband lösen. Bitte bewegt Eure Muskeln im Gesicht so wenig wie möglich!" Sanft wie eine Feder fasste sie unter seinen Kopf, um den Knoten des Verbandes zu lösen, und dann den verband langsam abzuwickeln. Sachte legte sie seinen Kopf wieder aufs Kissen. dann nahm sie noch viel umsichtiger und vorsichtiger den fetten Tupfer vom auge. er klebte leicht durch das verkrustete Blut an der wunde. mit einem Wattestäbchen und dem Kräutersud tupfte sie immer weiter über die blutreste, um den Tupfer besser und vor allem schmerzfreier ablösen zu können. Man konnte vieles Über Lavanda sagen, aber wenn es um patienten geht war sie unglaublich liebevoll. anders als bei anderen heilern oder Schwestern konnte man als ihr Patient in geborgenheit und Fürsorge baden. Schließlich hatte sie den Tupfer gelöst und atmete tief ein, als sie sich die Wunde besah. "Ich werde Euch nicht anlügen... es sieht fies aus.... aber ich glaubeeeeee....." Sie nahm einen neuen Wattetupfer und tunkte ihn in den Sud und konnte nun erstmalig die wunde vernünftig säubern. sie tupfte nach und nach das Blut fort und war nun in der Lage, nach und nach zu erkennen, dass die eigentliche Wunde sich bereits gut geschlossen hatte und nicht weiter nachblutete. nach und nach legte sie das Auge frei. es war blutunterlaufen, die adern geplatzt´doch der Augapfel selbst schien weitestgehend unversehrt, zumindest soweit sie es erkennen konnte. Allerdings hatte das Blut alles unterlaufen und wahrscheinlich konnte Astaroth durch dieses Auge nichts mehr sehen. es würde eine Zeit dauern, bis das wieder vorüber ging. "Ihr habt einen Blutstau im Auge. ich scheue mich, daran zu rütteln. es wird aber irgendwann von alleine gehn. bis dahin muss das Auge geschont werden." Sie nahm ein frisches Stück Leinen und legte es so in die wunde, dass sie damit ausgekleidet war. "Das könnte jetzt etwas brennen...." Sie nahm die Kräuterpaste und gab sie auf das leinen. sie wollte nicht, dass sich die wunde duch die kräuter entzündete, deswegen das Leinen. doch die Kräuterpaste würde das Leinen so mit der Essenz der gemahlenen Kräuter tränken, dass es so gut wirken und einziehen konnte, ohne die wunde zu verunreinigen. über die paste tat sie ein stück leder, damit der verband, den sie darüber legen wollte, nicht den wertvollen kräutermatsch aufsaugen konnte. Sie dachte also an einfach alles. Dann legte sie Astaroth einen frischen verband an. "Die kräuter brennen vielleicht noch eine Weile, aber es säubert die wunde und sorgt für schnelle Heilung. Ihr habt großes Glück gehabt. Ich denke Euer Auge werdet Ihr behalten!" sie lächelte ihn sanft an. "Kann ich noch irgendetwas für Euch tun? habt Ihr Durst?" Sanft strich sie über seine Stirn. es wirkte wie ein streicheln, aber sie wollte eigentlich nur sichergehen, dass er kein Fieber oder dergleichen hatte, was von einem Wundbrand hätte ausgelöst werden können. Sie sah ihn weiterhin sanft lächelnd an und wartete, ob er irgendetwas sagen würde. auch das war eine technik. je weniger patienten sagten, desto schölechter ging es ihn. manchmal reichte es, ihnen belanglose Fragen zu stellen, um einfach nur zu sehen, wie ausführlich sie antworteten.
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