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 Der Virus

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Cassiopeia
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BeitragThema: Re: Der Virus   08/04/16, 10:32 pm

Wachte sie nun auf oder nicht? Aeshma betrachtete sie etwas unschlüssig, als sie auf einmal wie aus dem Nichts brüllend in die Höhe schoss. Gerade noch konnte der Dämon ausweichen indem er seinen Oberkörper nach hinten riss. Ansonsten hätte er eine saftifge Kopfnuss von der zierlichen Elfe kassiert. Erschrocken über diese brisante Wendung er Geschehnisse starrte er sie nun mit offen stehendem Mund an und sein Gehirn wollte sich erst dann darüber bewusst werden, was sie da gerade geschrien hatte. Doch bevor er den Gedanken, der sich gerade bilden wollte, greifen konnte um ihn zu verarbeiten, entlud sich ein hochenergetischer Stoß ihrer aufflammenden Aura und die Wucht dieses Ereignisses warf Aeshma beinahe hinten über. Nun noch viel erstaunter und gleichzeitig erschrockener, weil er so etwas unerwartes nie im Leben hätte kommen sehen, hing sein Blick gebannt auf der ledierten jungen Frau. Schnell tat er wieder einen Schritt auf sie zu. "Ist alles in Ordnung?", fragte er und ehrliche Sorge über seinen Gast schwang unüberhörbar in seiner Stimme mit. Ebenso wie Verwunderung. Erst nachdem er ihr diese Frage gestellt hatte, fiel ihm auf, dass ihr Hals aus Kratzwunden blutete. Hatte sie sich das selbst zugefügt? Astaroth hätte so etwas nicht getan. Da musste sie ihn schon bis aufs Blut gereizt haben, dass er selbst Hand an jemanden anlegte. Schnell inspizierte er die Wunden und stellte fest, dass sie schon gar nicht mehr stark bluteten und nicht weiter gefährlich waren. Sie mussten jedoch behandelt werden. Auf ihre Frage hin sah er sie wieder an und ließ ihr etwas Abstand zwischen ihnen zukommen. "In meinem Bett. Dein Freund hat dich hier her gebracht. Wenn du dich etwas erholt hast, bringe ich dich gerne in ein passenderes Gemach." Höflich im Sinne von höflicher Anrede war er noch nie gewesen. Nicht sein Stil. Aber was da gerade Geschehen ist, ließ es ihn ohnehin vergessen. Was war das nur? Plötzlich durchschlug es ihn wie ein Blitz. "Ich bin gleich wieder da.", stieß er hastig aus und war im nächsten Moment verschwunden. Er hatte keine Zeit zu laufen. Sie hatte Astaroths Namen gebrüllt als sie erwacht war. Und diese Energie die von ihr ausging- er hatte es spüren können, ganz deutlich- zuckte direkt in die Richtung, in der die privaten Gemächer seines Freundes lagen. In der nächsten Sekunde erschien seine Gestalt direkt in Astaroths Zimmer, nur wenige Zentimeter vor der schweren, verschlossenen Tür. Astaroth hatte keine Barrikaden errichtet, die seine Gemächer gewöhnlich vor unerwünschten Eindringlingen schützten. Und es war furchtbar dunkel in diesem Raum. Seine Dämonenaugen gewöhnten sich recht schnell an die veränderten Lichtverhältnisse und trotzdem kam es ihm seltsam vor. Aeshma sah sich suchend um und entdeckte seinen Freund schließlich in einer düsteren Ecke des Raumes. Erschrocken starrte er auf den verkrampften Körper.


Dunkel. Es war dunkel um ihn herum. Dann hatte plötzlich etwas nach seiner Aura gegriffen und sie beinahe von ihm gerissen in einer unnatürlichen Gewalt. Kein Ton war über seine Lippen gekommen, denn er war wie erstarrt gewesen. Er hatte spüren können, wie ein Teil seiner Energie wie ein Blitz durch das Haus gezuckt war und ganz in seiner Nähe eine zweite, ebenso starke, Energiequelle wahrnehmen können. Beinahe hätten sie sich gestreift. Doch dann war der Blitz zu ihm zurückgeschossen und hatte ihn niedergestreckt. Was war das nur gewesen? Verwirrt von all dem und desorientiert hatte Astaroth sich in eine Ecke geschleppt, während es immer dunkler um ihn herum geworden war. Doch dies kannte er bereits. Es war nichts Neues mehr. Diese Schwärze vor seinen Augen, die ihn kurzzeitig erblinden ließ, bevor sich das Licht und die Farben wieder einstellten. Doch es dauerte länger als gewöhnlich. Erst als er, wie durch einen dichten Schleier, Aeshmas Präsenz in seinen Gemächern wahrnahm, klärte sich das Bild wieder und er sah seinen Freund auf ihn zukommen. Er sah erschrocken und zugleich besorgt aus. Er sprach Worte, doch Astaroth konnte ihn noch nicht verstehen. Nur langsam bauten sich die Töne zu Lauten und schließlich zu Worten zusammen. Dann zu Sätzen, die eine Struktur ergaben und erst dann verstand Astaroth den Sinn dahinter. "Ist alles in Ordnung? Geht es dir gut? Was ist denn passiert? Heiliger, du blutest ja!" Immer noch leicht benommen hob Astaroth seine rechte Hand und führte sie zu seiner Nase, aus der etwas Nasses zu laufen schien. Als er seine besudelten Finger vor seine Augen führte erkannte er die rote Farbe von Blut. Aeshma hatte Recht. "Es kommt wieder.", sagte er nur und bemühte sich offensichtlich sehr seine Fassung zurück zu erlangen. So schnell es ihm möglich war erhob er sich und nahm unter hoher Anstrengung eine straffere Haltung ein. "Wie geht es unseren Gästen?" Typisch, dachte sich Aeshma im Geheimen. Miemt immer den Starken. "Gut.", antwortete er daraufhin knapp und Astaroth nickte. "Kümmere dich um sie. Geh nun." Wie ihm geheißen verschwand Aeshma und Astaroth schleppte sich mühsam zu seinem Bett hinüber. Er ließ sich darauf nieder und atmete einmal tief durch. Darüber würde er mit der Elfin noch sprechen müssen, denn er war sich sicher, dass es ihre Energie war, die seine eigene da beinahe getroffen hätte. Doch nun musste er sich ausruhen. Nur noch etwas ausruhen..

Schnell beeilte sich Aeshma wieder zurück zu den beiden Anderen zu kommen, doch machte sie große Sorgen um seinen Freund. Wenn das, was er da gerade gesehen hatte..Der geschwächte Körper, das Blut und die Kraftlosigkeit..Wenn das die erste Welle war, dann würde es nicht lange dauern und das Fieber würde kommen. Und noch viel mehr Blut. Doch auch das würde überstanden werden und Astaroth würde wieder zu seiner gewohnten Stärke kommen und konnte seine Pläne ungehindert weiter verfolgen. Leicht den Kopf schüttelnd näherte er sich seinem Zimmer um zu sehen, ob die beiden immer noch da waren.
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BeitragThema: Re: Der Virus   09/04/16, 09:51 pm

Dante beobachtete fasziniert das Schauspiel das sich ihm bot. Er hatte seinen Schwer an den Sessel gelehnt und es sich bequem gemacht. Nun saß er dort zurückgelehnt und grübelte darüber nach was dieses seltsame Verhalten seiner Lampe zu bedeuten hatte. Er konnte nur so viel sagen: Sie beherrschte Magie. Ob das ganze nun eher eine Latente Eigenschaft war, das vermochte er nicht zu sagen. Dem schien aber so. Warum sollte man sich vor einem Wicht verstecken wenn man mit dieser Magie doch reichlich Schaden anrichten konnte? Es war ihm ein Rätsel. Oder verfolgte seine Leuchte ein anderes Ziel? Ein wahrhaft verlockende Aussicht, das würde das ganze hier bei weitem Interessanter machen. "Wo du bist will ich dir sagen", antwortete er genüßlich auf ihre Frage, während er sein völlig durchlöchertes Magisches Schild flickte. "Du bist in dem Haus von einem Dämon der sich bei dir einen Namen machen konnte." und an den Dämonen gewandt fügte er hinzu:"Ich bin nicht ihr Freund, nein, ich bin ihr Liebhaber", er musste es sich verkneifen nicht sofort laut los zu lachen sondern wollte erst abwarten wie die beiden reagierten. Das waren die kleinen Spielchen die er so gerne trieb, mal sehen welche Früchte sie trieben. Als der Dämon ohne wirkliche Erklärung aus dem Zimmer verschwand, betrachtete Dante das Bild das sich ihm bot belustig. Eine völlig verstörte verletzte Leuchte, in einem viel zu großen Bett. Einstweile verkniff er sich das Lachen ein weiteres Mal. "Weißt du ich glaube er steht auf dich, so wie er sich sorgen macht. Dabei hat sein Partner dich so zugerichtet. Irgendwie seltsam. Aber das passiert wenn man gefühlsduslig wird." Er stand auf nahm den Speer an sich. "Du hasst ihn gehört wir belegen sein Zimmer Liebste, also suchen wir uns ein neues Quartier", er kicherte vergnügt und ging vor zur Tür um dort auf sie zu warten. "Du hast wirklich einen Hang zur Dramatik weißt du das? Das ganze gefällt mir aber alles in allem sehr gut. Wenn du vielleicht noch ausversehen oder im Zorn einen dieser beiden Affen umbringst, wäre das die Krönung." er hielt einen Moment inne als ihm ein anderer Gedanke kam, "Haben die sich eigentlich vorgestellt, ich glaube nicht. Falls sie fragen, ich bin Sigfried und du Gesilinde." Er kicherte vergnügt und wartete das sie sich endlich aufrappel würde.
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BeitragThema: Re: Der Virus   09/04/16, 10:27 pm

Sie wusste überhaupt nicht wie sie darauf reagieren sollte. Liebhaber... klar. Sie brauchte gar nichts dazu zu sagen, sie verdrehte lediglich die Augen. Und sie ging einfach mal davon aus, dass der Dämon, der nun beinahe lieb zu ihr war, ihm ohnehin kein wort glauben würde von dem was er so faselte. "Eifersüchtig?", fragte sie noch als Dante irgendetwas erzählte von er stand auf sie.... man konnte Leuten auch mal helfen weil man helfen will, und nicht weil man mit ihnen ins Bett wollte. Aber was verstand er schon davon? Langsam bekam sie schlechte Laune. sie war nicht in der Verfassung für solch einen Blödsinn und so eine gequirlte Froschscheiße, die aus seinem Mund kam. Langsam stand sie auf, hielt sich aber noch wegen der wackeligen Knie an der Wand fest. Ganz nüchtern, als späche sie über das Wetter sagte sie: "Nenn mich noch einmal Liebste und ich reiß dir mit meinen eigenen Zähnen den Kopf ab! und dann bist du der einzige Affe, der tot auf dem Boden liegt". Sie würdigte ihn keines Blickes. Diesen Kerl wollte sie so sehr bei sich haben wie ein Furunkel am Arsch. "Im Übrigen habe nicht einmal ich mich EUCH vorsgestellt. und Ihr Euch im übrigen auch nicht. Warum also sollte es irgendetwas ausmachen?" Sagte sie. sie hatte gar keine Lust auf solche Spielchen. Sie ging an ihm vorbei und öffnete die Tür. "Und wehe dir, du kommst in mein Zimmer heute Nacht, dann erleichter ich dich um deine Kronjuwelen!", sagte sie nur leicht genervt. Ihr Kopf dröhnte immernoch als sie nun aus dem Raum trat. zu spät erst bemerkte sie, dass einer ihrer Gastgeber bereits wieder von der Tür gewesen war, und lief prompt in ihn hinein. "Oh verdammt. Ich war unachtsam, verzeiht!" auch jetzt noch klang sie genervt.
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BeitragThema: Re: Der Virus   09/04/16, 10:58 pm


Da schien ja was los zu sein. Aeshma konnte die lautgewordene Stimme der Elfin deutlich aus dem Raum vernehmen. Was war denn da los? Gerade wollte er die Tür öffnen um nach zu sehen, weswegen sich die beiden stritten, da lief ihm die Elfin auch schon entgegen und nietete ihn beinahe um. "Nicht so stürmisch!", stieß er aus und hielt sie an den Schultern fest, damit sie nicht hinfiel. Gleich danach warf er einen flüchtigen Blick in den Raum, zu dem fremden Dämon, der sich so galant als ihr Liebhaber vorgestellt hatte. Hm. Leise hallte der Satz, den die Elfin zuletzt geäußert hatte, in seinem Kopf nach. Erneut warf er einen Blick auf ihren "Liebhaber". Er ließ seinen Blick von seinem Gesicht über seinen muskulösen Körper wandern und sah danach wieder zu der jungen Frau in seinen Armen. "Ich glaub nicht, dass das passiert.", meinte er dann nur breit grinsend und der Schalk trat in seine Augen, als er erneut zu ihrem "Liebhaber" blickte. Leicht zwinkerte er ihm zu und sah ihn mit einem Blick an, der eindeutig etwas sagen wollte. Demonstrativ nahm er die zarte Elfe in seinen Arm und führte sie mit schwingenden Hüften den Gang hinab zu ihrem angedachten Quartier. Dort angekommen öffnete er die Tür und ließ ihr einen Augenblick der Orientierung. Ein großes Himmelbett mit leichten, seidenen Vorhängen stand an der rechten Wand, zur Mitte des Zimmer gewandt. Daneben jeweils ein kunstvoll geschnitzter, hölzerner Nachttisch mit Schubladen. Gleich gegenüber, auf der linken Zimmerseite, stand ein großer, robuster Eichenschrank und eine etwa hüfthohe Kommode. Ein kleiner Tisch mit blütenweißer Decke und passendem Stuhl, ein bequemer Sessel gegenüber eines breiten Kamins in der rechten hinteren Zimmerecke. Alles in allem ein einladenes Quartier, wie Aeshma fand. "Ich hoffe es gefällt dir. Feuerholz bekommst du, wenn du möchtest. Auch was zum anzünden. Du kannst dich hier gerne einrichten, wie du es magst. Vorrausgesetzt, du möchtest länger bleiben. Das von vorhin übrigens.." Er kratzte sich leicht verlegen am Hinterkopf. "War nicht so nett. Aber so ist er halt. Astaroth meine ich. Er ist halt nur ein bisschen... Hm... Naja. Schwierig. Woher kennst du ihn eigentlich? Du hast seinen Namen gebrüllt, als du aufgewacht bist." Er kannte den Begriff "Diskretion" nicht. Stattdessen marschierte er einfach in den Raum und stellte mit einem Mal verwundert fest, wie seine Gedanken abschweiften. Er starrte das große, weiche Bett mit den flauschigen Kissen und der warmen Decke einige Sekunden lang an und schüttelte dann leicht den Kopf. Wieso hatte er denn jetzt ausgerechnet DARAN denken müssen? Nochmals schüttelte er sich kurz, bevor er sich lächelnd zu der Elfin umdrehte. "Ich heiße übrigens Aeshma. Und wer bist du? Und vor allem... Wer ist denn dein "Liebhaber"?" Bewusst betonte er dieses Wort, das ihm ganz und gar nicht gefiel, abwertend.
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BeitragThema: Re: Der Virus   10/04/16, 09:12 am

Dante kugelte sich. Nicht vor Schmerzen. Vor Lachen. Er kam nicht umhin sich ein paar Tränen aus den Augen zu wischen die ihm sein Lachen in die Augen getrieben hatte. Er fand das alles auch zu komisch. "Weißt du den nicht wie schön du bist, wenn du wütend bist?", brachte er mit großer Mühe unter einem mühsam unterdrückten Kichern hervor. Ehe die Schimpftriade seiner Leuchte wieder einsetzte. Er musste zugeben, soviel Spaß hatte er schon lange nicht mehr gehabt, fast vergaß er das er nicht aus Vergnügen in der Oberwelt festsaß. Da kam auch schon einer ihrer Gastgeber zurück. Dante erwiderte den Blick der ihm zugeworfen wurde mit einem ebenso auffordernden Blick. Im Endeffekt war es ihm herzlich egal was und wie es die beiden miteinander trieben. Da er gesehen hatte wie seine Leuchte auf die Finsternis reagierte, musste er sich eingestehen das sie ihm in seiner Heimat eingehen würde wie eine Blume ohne Wasser in der Wüste. Es wäre also völlig vergebens sich darum zu bemühen sie zu verführen, und sie mit in seine Heimat zu locken. Und in der Oberwelt bleiben wollte er so kurz wie möglich. Er musste seine Machtposition dort unten schützen, den wahrlich wenn die anderen Fürsten der Unterwelt davon erführen das er weg war würden sie sich darum bemühen das sein Aufgabenbereich unter ihnen aufgeteilt werden würde. Wobei sich seine "Freunde" dort unten sicher schwer tun würden, seinen Post zu übernehmen, dazu waren sie nicht kreativ genug, sie waren nicht wie er als Dämon des äußersten Rings erschaffen worden und hatten sich mit List und trug zu einer der wichtigsten Personen der Finsternis aufschwingen können. Sie waren es schon immer gewesen, und als solche fehlte ihnen einfach die Perspektive um die wesentlichen Dinge zu sehen. Unbewusst glitt ein versonnenes Lächeln über sein Gesicht, das jedoch gegen ein wesentlich Selbstgefälligeres ausgetauscht wurde, als er merkte das sein spezieller Freund mit seiner Leuchte verschwinden wollte. "Aber Geheiligte, jetzt gehst du einfach und lässt mich hier alleine in der Kälte zurück!", rief er mit vor Ironie triefender Unschuld hinterher. Das ganze war wirklich zu köstlich um es nicht auszunutzen. Dante streckte sich ein wenig und trat hinaus auf den Flur. Die beiden schienen ja gut miteinander klar zu kommen, da würde er nicht stören. Er lachte leise und machte sich in die entgegengesetzte Richtung auf das Haus in Augenschein zu nehmen.
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BeitragThema: Re: Der Virus   10/04/16, 05:54 pm

Lavanda rollte nur genervt mit den Augen und ließ sich einfach von Aeshma zum Zimmer begleiten. sie hatte keine Lust auch nur auf ein einziges Wort von Dante einzugehen. "Wow!", entfuhr es ihr al erstes, als sie das Zimmer betrat. Eines stand fest: Wem solch ein Zimmer angeboten wurde, der war kein Gefangener, sondern ein Gast. Das beruhigte sie nun doch etwas. "Es ist alles gut.", sagte sie leise, dann blinzelte sie überrascht. "Ich hab seinen Namen gerufen? Warum?" sie klang sichtlich irritiert "Ich habe von diesem Dämon schon einiges gehört... Zwar hauptsächlich irgendwelche Schauergeschichten, die mein Vater immer erzählte, aber es reichte aus, ihn daran erkennen zu können. Früher habe ich einmal ein Bildnis von ihm gesehen. Keine Ahnung wo oder wann das war, es muss so um die acht- oder neunhundert Jahre her sein und ich war ja auch noch ziemlich klein... Aber ich kann mich gar nicht daran erinnern ihn gerufen zu haben oder so etwas..." Sie schien wirklich nichts mehr zu wissen. "Ich bin Lavanda Vittoria. Und bevor Ihr fragt: Ja es ist ein sidonischer Name... Mein Elfenname genügt aber. Für Euch bin ich einfach nur Lavanda." Dann fing Aeshma mit Dante an und sioe rollte nur beinah stöhnend mit den Augen. "Hört mir bloß mit dem auf!", sagte sie nun recht genervt. "Keine Ahnung wie der heißt; hat sich mir nie vorgestellt. Er hat mich gefunden als ich mich unter dem Wasserfall duschte.... Ich weiß, ich bin schön, aber seitdem will er nichts weiter als es mit mir treiben!" Sie fügte seufzend hinzu: "Er tut irgendwie alles für meine Aufmerksamkeit, hatte sich sogar auch ausgezogen" Kopfschüttelnd strich sie sich durch die Haare. "Aber ich wüsste wirklich nicht, was sein... zugegebener Maßen beachtlicher... Schwanz tun könnte, um sein dummes Gelaber auch nur ansatzweise auszugleichen! Ich hab jedes Mal das Gefühl brechen zu müssen, wenn er auch nur den Mund aufmacht. Zugeben: Er sieht verdammt gut aus, aber er langweilt mich so sehr! Redet nur von mir und sich im Bett. Ich sag Euch: Langweilig!" Sie klang nur genervt und desinteressiert. "Ich finde Männer viel interessanter, wenn sie sich nicht andauernd zur Schau stellen wie ein Hampelmann, wenn sie... mysteriös sind...Das mag er auch sein. Aber durch sein Gehabe interessiert mich absolut nicht, was hinter seiner Fassade lauert. Vielleicht will er das ja auch. Aber jedem das seine!", winkte sie schließlich ab.
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BeitragThema: Re: Der Virus   10/04/16, 08:27 pm

Das volle Haar des Dämons fiel ihm über die schlanken Schultern, als er mit vor Anstrengung zitternden Händen die sanften Locken aus den schwarzen Strähnen kämmte. Ein paar müde, ausgezehrte Augen starrten ihn direkt aus dem Spiegelglas heraus an. Ihn ihnen war beinahe jeder Funken Feuer erloschen, was ihm noch einmal mehr verdeutlichte wie viel seiner begrenzten Energie er heute verschenkt hatte. Dennoch bereite er seine Entscheidung nicht, den Besuch auf jene Weise empfangen zu haben. Denn vor allem dem Dämon hatte er klarmachen müssen, dass er der Herr des Hauses war und es nicht zulassen würde, dass sein Besitz von einem seiner "Brüder" so einfach übernommen werden konnte. Ausruhen... Weswegen auch immer er mit der Elfe hier her gekommen war. So war das eben. Man knurrte sich an, zeigte seine Kräfte und ließ den Anderen danach seiner Wege ziehen. Und trotz alledem war Astaroth klar, dass er etwas riskiert hatte, was genau dieses Resultat nach sich zog. Er war schwach. Die Wellen würden bald kommen. Es würde schlimmer werden und war ohnehin schon seit einer ganzen Weile überfällig. Er hatte beinahe keine Kontrolle mehr über seine Umgebung, wie gewohnt. Durch seine Demonstration von vorhin war es viel schlechter gekommen als normalerweise. Leise atmete er einmal tief durch und steckte sich mühevoll die Haare hoch, nachdem er die eine seiner vielen Bürsten und Kämmen an ihren angestammten Platz zurück gelegt hatte. Ausruhen... Langsam stand er auf und begann die goldenen Edelmetallornamente seiner Robe zu öffnen um seine Gewänder ablegen zu können.

Grinsend sah Aeshma Lavanda an. "Hübscher Name. Sidonisch, hm? Eher selten in diesen Breiten. Aber dennoch sehr schön. Und sag ruhig du. Ich bin nicht so förmlich wie Astaroth." Entschlossen ging er zu dem hohen Sessel vor dem Kamin hinüber und ließ sich darauf nieder, während er ihr zuhörte. "Ja, hast du. Was weiß ich warum. Ich habe mich ja selbst gewundert. War das Erste, was du von dir gegeben hast, als du aufgewacht bist." Die Erklärungen über Astaroth schienen ihm sehr einleuchtend. Man hatte eine lange Zeit an beinahe jeder Ecke Schauergeschichten und Schreckenserlebnisse hören können, die auf kurz oder lang alle etwas mit Astaroth zu tun gehabt haben. Es verwunderte Aeshma also nicht sonderlich, dass auch Lavanda einige von ihnen gehört hatte. Und die Zeitspanne kam auch hin. Vor ca. 850 Jahren hatte die Welle angefangen auf zu kommen. Immer mehr Leute berichteten, sie hätten Astaroth angeblich gesehen oder wären ihm sogar persönlich begegnet und sie alle endeten ihre Geschichten mit ein und demselben Satz "Ich konnte froh sein diesem Monster lebendig davon gekommen zu sein." Das war wahrlich nichts Neues mehr. Als das Gespräch sich dem anscheinend beliebten Thema "der andere Dämon" zuwandt spitzen sich Aeshmas Ohren ein wenig und er hing quasi an Lavandas Lippen. "Aha!", meinte er nachdem sie geendet hatte und seine Augen schienen ein wenig zu leuchten. "Er ist also gut bestückt, ja?", fragte er und ein breites, anzügliches Lächeln breitete sich auf seinen Zügen aus.
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BeitragThema: Re: Der Virus   10/04/16, 09:19 pm

Lavanda ging mit ihm mit und setzte sich in den Sessel schräg gegenüber dem seinen. Sie klappte verständnislos ihren Kopf zur seite. "Ist das dein Ernst? Du willst mit mir über seinen Schwanz reden? Ensthaft?" Erneut stzöhnte sie auf als wenn sie sagen Wollte: Bitte vorschon' mich! "Aeshma...... der Kerl macht mich krank!... Aber ja, er ist wirklich gut bestückt. Großer Schwanz aber nich die Eier in der Hose, wenn du mich fragst..... gut, das meinte ich jerzt metaphorisch. Er ist Muskullös, aalglatt und hat überall seltsame Symbole auf der Haut. ich weiß nicht ob es Buchstaben, Worte oder Bilder sind..." Sie dachte einen Moment lang darüber nach. "Irgendwie schien es ihn sehr zu interessieren, ob ich sie lesen könne"
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BeitragThema: Re: Der Virus   10/04/16, 09:26 pm

Lavanda lag schon ganz Recht. Auschecken musste man die "Konkurrenz" ja schließlich auch. Und wenn man über eben diese Bescheid weiß, dann hat man ein leichteres Spiel. "Ach naja. Hat mich halt interessiert. Man wird ja mal fragen dürfen." Immer noch grinsend sah er sie an, doch das Grinsen wich bald einem Anflug von anderem Interesse als sie über diese Symbole, Buchstaben oder was auch immer sprach. "Wow, er ist tättowiert?", fragte er etwas zu aufgeregt. "Das wird ja immer besser!" Das Grinsen war wieder da und er konnte es in sich Kribbeln fühlen. Na sowas. Dieser Kerl entpuppte sich nicht nur als Arschloch, sondern auch als ein interessantes. Damit hätte Aeshma auch im Leben nicht gerechnet. Groß, muskulös, gut bestückt UND tättowiert.
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BeitragThema: Re: Der Virus   10/04/16, 10:20 pm

"ahhhhhhhh ja.... Gut, nun... ich hab ehrlich gesagt, keine Lust über ihn zu reden...." Sie senkte nun leicht den Kopf und griff mit ihren Fingern an die schmerzenden Schläfen. "Erzähl mir doch etwas von dir... Was machst du in dieser Welt? Ist Euch Dämonen Langweilig, dort wo ihr herkommt?" Sie schmunzelte und Lachte schließlich auf. "Vergiss es, ich wollte dich nicht aushören! Sie lehnte sich im Sessel zurück und atmete tief durch. "Ich dachte vorhin, ich sterbe....." fing sie leise an. sie klang nicht ängstlich oder dergleichen, sondern einfach sachlich. "Wehe, er macht das nochmal mit mir!"
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BeitragThema: Re: Der Virus   10/04/16, 10:29 pm

Als Lavanda seine Herrkunft ansprach und fragte ob ihm und seinen "Kollegen" generell langweilig wäre, brach Aeshma in schallendes Gelächter aus. Er bekam sich beinahe nicht mehr ein und wäre beinahe vor Lachen vom Sessel geplumpst. Völlig außer Atem und sich einige Lachtränen aus den Augenwinkeln wischend sah er sie an und schüttelte kurz den Kopf. "Ich lache nicht über dich, keine Sorge. Aber ich habe eine sehr bildliche Vorstellungskraft und hatte gerade unweigerlich ein Bild von abertausenden Dämonen im Kopf, die vollkommen gelangweilt im Schneckentempo durch die Gegend surrten. Zu komisch, dieses Bild." Aeshma musste einen erneuten Lachanfall unterdrücken um Lavanda endlich vernünftig antworten zu können. "Nein nein, ganz so ist es nicht. Manche sind zum Vergnügen hier, manche haben Aufgaben auf dieser Ebene und wiederum andere langweilen sich wahrscheinlich wirklich zu sehr "da unten" und kommen deswegen hier hoch. Astaroth und ich haben...sagen wir mal...eine Aufgabe und sind deswegen hier. Ziemlich lange schon, um ehrlich zu sein. Und ehrlich gesagt hegen wir auch keine Intention wieder zurück zu kehren." Langsam hatte er sich wieder eingekriegt und sah Lavanda durchdringend an. "Wenn du ihm keinen Anlass gibst, dann wird er das nicht noch einmal tun. Du wirst ihn schon noch kennen lernen und merken, dass er eigentlich gar nicht so übel ist, wie alle sagen. Du kennst die Geschichten ja, sagtest du." Schmunzelnd stand er auf und warf ein paar Scheite in den Kamin um sie kurz darauf mit zwei kleinen Steinen zu entflammen. Bald würde es gemütlich warm im Zimmer sein. Als Aeshma sich wieder an seinen Platz begeben hatte, sah er die Elfe freundlich lächelnd an und sagte zu ihr: "Falls diesem Affen einfällt hier mitten in der Nacht bei dir rein zu schneien, dann ruf einfach. Ich meine, man weiß ja nie was einem Typen wie ihm so alles einfällt und ich will vermeiden, dass es hier Ärger gibt."
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BeitragThema: Re: Der Virus   10/04/16, 11:22 pm

"Also jetzt enttäuscht du mich aber!" Sie grinste ihn breit an. "Dein Freund zieht hier ein grandioses spektakel durch und du? Du zündest das Feuer mit Steinen an! Ich hatte jetzt etwas erwartet wie wuhuuuuuuu.... ahhhhhhhhhhh.... hhhhhuuuuuuu *pust* und PUFF, das Feuer brennt!" Sie unterstützte ihre Aussage mit überzogenen Gestikulierungen und singsang. Dann lachte sie aber. Ihr war klar, dass jeder Dämon andere Kräfte besaß. Wäre dem nicht der Fall, würden tausende und abertausende Astaroths herumlaufen. Aber vielleicht erfuhr sie ja so was Aesh wirklich konnte. Dann veränderte sich ihr Gesichtsausdruck wieder. "Daran hatte ich jetzt gaar nicht gedacht", gab sie leise zu. "Aber ich glaube nicht, dass er einfach hier reinkommen würde. ich glaube er ist mehr der Prahlhans als jemand der sowas wirklich machen würde.... glaub ich zumindest. Warum sollte er auch. Ich glaube er weiß ohnehin, dass er an mich nicht ran kommt. es würde mich ziemlich wundern, wenn er hier einfach so auftauchen würde..." Sie machte eine große Pause. "Und wenn doch...." Ohne vorwarnung und ohne, dass man ihre Bewegungmit bloßem Auge nachvollziehen konnte hing sie direkt vor Aeshmas Gesicht. Ihre Augen waren silbrig weiß geworden und hatten die Pupille einer Raubkatze. Aus ihrer mit plötzlich dreimal so langen, scharfen Reißzähnen besetzen Mundöffnung krat ein kehliges Knurren, welches fast einem dumpfen Fauchen glich. Eine Sekunde Später schloss sie den Mund, war wieder vollkommen normal und stahlte ihn mit ihrem Lächeln und Funkel in ihren süßen Augen an. "Also keine Angst, ich schaff das schon."
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BeitragThema: Re: Der Virus   10/04/16, 11:51 pm

Beinahe wäre er einem erneuten Lachkrampf zum Opfer gefallen, als er sah, was Lavanda da tat. "Was wird das denn für ein Regentanz?", kicherte er und sah sie mit aufgepusteten Wangen und großen Augen an, als sie "puff" machte. Kurz darauf ließ er die Luft aus seinen Wangen fahren und machte ebenfalls einmal laut "PUFF" und grinste danach, begeistert von seinem Tun. "Naja, wenn alle Dämonen Feuer machen könnten, dann stell dir mal vor was hier auf der Welt los wäre. Kein schöner Gedanke, möchte ich meinen." Er grinste und beobachtete sie ein bisschen, während er weiter sprach. "Ich bin eher so der Sturm-Typ. So Wasser, Regen, Gewitter, Blitze, hier und da ein bisschen Elektrizität und so. Solche Dinge." Er hoffte er hatte jetzt nicht zu viel verraten, aber mit Lavanda konnte man sich so wunderbar und ungezwungen unterhalten. Er genoss die Zeit mit ihr sehr und hoffte inständig, dass sie noch ein bisschen länger bleiben würde. So unauffällig wie möglich betrachtete er ihren Körper, in einem Moment, in dem sie nicht hinsah und musterte ihre Rundungen. Dante hatte auf jeden Fall Recht. Sie war wirklich toll. Wobei Aeshma es eher "bezaubernd" bezeichnen würde, als alles was sich ihr "Liebhaber" so ausdenken würde. Und er meinte es sogar ernst. Ihre Haut, ihr Haar, ihre Augen, ihr Gesicht, ihre Aura, ihr Duft, ihre Stimme, das Blut in ihren Adern, ihr schlagendes Herz, die Luft in ihren Lungen. Alles harmonierte so wunderbar miteinander, dass Aeshma beinahe glaubte, ein Engel würde hier vor ihm sitzen. Er hatte schon so einige gesehen und sie alle waren hinreißend gewesen, sodass ihm zu mancher Zeit der Atem wegblieb. Egal ob männlich oder weiblich. Und Lavanda konnte all jenen definitiv das Wasser reichen. Sie zählte nun offiziell zu seiner Liste der hinreißendsten Wesen denen er jemals begegnet ist. Und so wollte er, dass sie blieb und er hoffte inständig, dass sie bleiben würde. Aus seinen Gedanken gerissen wurde er, als sie auf einmal so urplötzlich vor ihm stand und ihn mit diesen veränderten Augen und den langen Reißzähnen ansah. Er war schon beeindruckt davon. Er hatte gar nicht gewusst, dass Mondelfen so etwas können. Lächelnd sah er sie an und ein Bedürfnis regte sich in ihm, als er ihr so in die Augen sah. In einem weichen und beinahe liebevollen Ton sagte er dann: "Pass auf, sonst beißt du mir noch die Nase ab." Aeshma zwinkerte ihr grinsend zu und musste sich beherrschen sich zu zügeln. Deswegen gab er ihr, aus diesem gewissen Bedürfnis heraus, einen warmen Kuss auf die Stirn.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 12:16 pm

Lavanda war sprachlos. Das war sie sonst nicht. Sie war es gewohnt, dass Männer über sie herfallen wollten, nicht aber dass sie beinah so schmunig-kuschelig zu ihr waren. aber irgendwie war das mal eine erfrischende abwechslung. sie lächelte ihn sanft an und sah ihm in die Augen. "Du bist großartig, weißt du das?", sagte sie sanft und gab ihm nun ihrerseits ein Küsschen auf die Nase, die sie ja nicht abbeißen sollte. Während sie ihn anlächelte Verzogen sich vor dem Fewnster langsam die dunklen Wolken, die vorhin aufgekommen waren, als Astaroth seine Finsternis verbreitet hatte. Langsam trat der helle, große Vollmond hervor und strahlte ins Zimmer, diekt auf Lavandas fast weiße Haut. Und da sie immernoch direkt vor Aeshmas Gesicht hing, während sie sich aber mitlerweile auf die Lehne des Sessels gesetzt hatte, Konnte er nun haargenau sehen, wie Ihre Haut anfing zu Funkeln. Es sah aus, wie die Sonne, wenn sie Wasser zum glitzern brachte oder Schneekristalle funkeln ließen, wie die Sterne am Nachthimmel oder als sei sie von Millionen Tautropfen bedeckt. Kurz senkte sie den Kopf und sagte. "Oh ja, ich glitzer ein bisschen!" Sie lehnte sich wieder zurück, sodass sie wieder einen normalen Abstand zu seinem Gesicht hatte und strich sich eine Haarstähne hinter ihr glitzerndes Ohr mit ihren ebenso glitzernden Händen.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 02:45 pm

Großartig? Er?? Aeshma wusste nun seinerseits nicht wirklich was in dieser Situation zu sagen war. Er kämpfte mit passenden Worten. Noch nie hatte ihn jemand großartig gesagt. Entweder schwankte es zwischen "Monster", "Dämonenabschaum", "geiler Sau" und "Arschloch". Und alles zwischendrin. Zwar waren da auch Wesen gewesen die ihn bewundert haben und sein Ego in etwa auf die Größenordnung des Bruttosozialprodukts kleinerer Inselstaaten aufgeblasen haben...Aber, dass ihn jemand "großartig" nannte und das in solch einer ehrlichen und aufrichtigen Tonlage und mit einer solchen Ehrlichkeit in den Augen, dass sie einem beinahe ins Gesicht sprang... Das hatte er wirklich noch nie erlebt. Deshalb versuchte er auch so schnell es ging passende Worte zu finden, denn eine peinliche Stille zwischen ihnen beiden aufkommen lassen wollte er auch nicht. Das wäre wirklich unpassend an dieser schönen Stelle. Schließlich dachte er passende Worte gefunden zu haben. "Willst du etwa erreichen, dass ich rot werde?", begann er mit leicht frecher und doch scherzender Stimme und grinste dabei breit. "Ich bin ein Dämon. Dämonen tun so etwas nicht, weißt du?" Leise lachte er und es klang so melodisch wie ein uraltes Lied einer vergangenen Zeit. Dann bekam er auch noch das kleine, zuckersüße Küsschen auf die Nase und beinahe wurde der Drang, sie einfach in seine Arme zu reißen und niemals wieder los zu lassen, zu stark um ihm wiederstehen zu können. Unbemerkt ballte er seine Hände zu Fäusten, während er ihr weiterhin in die Augen sah und sie weiterhin anlächelte, denn er konnte schlichtweg nichts anderes tun als genau das. Zu lächeln. Sie brachte ihn zum lächeln, was schon selten genug geschah. Dieser magische Moment zwischen ihnen sollte nie enden. Er wünschte sich, dass sie niemals gehen würde. Und dann fiel plötzlich das fahle, blasse Mondlicht auf ihre winterreine Haut und Aeshmas dunkle, braune Augen in denen unsichtbar das Feuer der Unterwelt brannte, sahen etwas, das er noch nie zuvor erblickt hatte und sich niemals hätte erträumen können so etwas jemals zu Gesicht zu bekommen. Vor Erstaunen klappte ihm die Kinnlade herunter und mit weit geöffneten Augen starrte er Lavanda an. Gott, wie schön sie war. Sie glitzerte. Ihre Haut funkelte, als wären überall an ihrem Körper tausende und abertausende winzige Diamanten in ihre weiche Haut eingelassen. So strahlend, so atemberaubend, dass er beinahe vergaß zu atmen und schnell Luft einsog um seine Lungen nicht unnötig zu maltretieren. Und dennoch vergaß er es in der nächsten Sekunde schon wieder. Es war das Schönste, das er jemals gesehen hatte und er war sich in diesen Momenten sicher, dass er niemals etwas Schöneres sehen könnte, als Lavanda im Mondlicht. Für Aeshma schien es als würde selbst ihr Haar leicht funkeln und wäre er ein Mensch gewesen, dessen war er sich sicher, hätte er angefangen zu weinen. Doch er war ein Dämon. Ein Dämon, der eine Mondelfe mit weit aufgerissenen Augen und offenstehendem Mund angaffte und sich nicht mehr einkriegen konnte, scheinbar. Als er sich dessen bewusst wurde schloss er seinen Mund schnell und senkte seinen Blick. Aeshma starrte nachdenklich und unschlüssig ob er es wagen sollte auf den Boden vor seinen Füßen. "Lavanda..", begann er leise und konnte plötzlich nicht mehr unterdrücken, was schrie herausbrechen zu können. Innerhalb von dem Bruchteil einer Sekunde hatte er Lavanda sanft auf die Füße gezogen, sie sachte in seine Arme gerissen und stand nun mit ihr vor dem Fenster, sodass das Mondlicht noch intensiver auf sie scheinen konnte. Er hatte seine rechte Hand in ihrem seidenen, vollen Haar vergraben; seine Linke hatte er fest, doch immer noch zärtlich genug, dass er ihr nicht wehtat, um ihre Hüfte geschlungen und drückte sie so dicht an seine Brust. Er hatte die Augen geschlossen. "Lavanda. Von diesem Moment an schwöre ich bei allen Göttern und bei den großen Mächten der Gestirne, dass ich niemals zulassen werde, dass dir etwas passiert. Ich werde dich beschützen. Niemals darf dir jemand Böses tun oder dir Schmerzen bereiten. Mein Herz wird der Aufgabe verschrieben sein, dein Leben zu schützen. Meine Hand wird das Schwert der Gerechtigkeit führen und deine Feinde zerschlagen." Er lockerte den Griff ein wenig und sah ihr in die Augen, strich ihr eine Strähne aus der Stirn. "Mein Leben wird dazu dienen dir ein Schild zu sein und meine Seele wird nicht eher ruhen können, bis ich meinen Schwur erfüllt habe. Wenn du es willst, dann werde ich dein Schild, dein Schwert, deine Sicherheit und dein Frieden sein."
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 03:56 pm

Lavanda blinzelte überrascht und fiel in eine Art schockstarre. Was bitte war denn jetzt hier los? Sie wollte ihn erst wegschieben und ihn fragen was er denn meinte, brachte es aber vor lauter Schock gerade nicht fertig. Wo kam denn jetzt plötzlich diese Ritterliche, liebevoller Held her? Er war doch ein Dämon? Sie wusste gar nicht, dass Dämonen so sein konnten. Aus all den Geschichten, die sie in ihrer Kindheit gehört hatte, kam es in keiner von ihnen vor, dass ein Dämon jemanden so ins Herz schließen konnte, dass es ihn zu solch einem Schwur verleiten ließ. "Aeshma!", sagte sie leise mit ihrer engelsgleichen aber leicht verwirrten Stimme. Bis jetzt stand sie nur so da mit weit aufgerissenen Augen. Doch dann schloss sie ihre Lider zur Hälfte und hob langsam ihre Arme, zögerlich, langsam. Aber schließlich erwiderte sie diese doch so innige Umarmung, indem sie ihre arme und hände an seinen Rücken legte. Ihr Gesicht vergrub sie an seiner Brust, weil sie davon Überzeugt war, hochrot angelaufen zu sein, weil es ihr irgendwie so peinlich war, umarmt zu werden. Sie wusste nicht genau was sie damit anfangen sollte, aber irgendwie war es auch nicht wirklich unangenehm. sie hatte ihn richtig gern... Nicht im Sinne davon, dass sie ihm die Kleidung vom Leibe reißen wollte, aber sie war unheimlich froh, ihn kennengelernt zu haben. "Du bist so lieb!", sagte sie leise. "Ich glaube zwar nicht, dass es nötig ist, mich zu beschützen, aber... Ich fände es schön, wenn du nicht einfach wieder aus meinem Leben verschwindest." Sie atmete tief durch und blickte dann in dieser umarmung zu ihm auf, blickte ihm in die Augen. "Es mag seltsam sein, weil wir uns erst seit ein paar Stunden kennen, aber ich mag dich!"
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 04:24 pm

Sein Herz, tief in seiner Brust unter all der Dunkelheit seines Lebens vergraben, begann bei ihrer Umarmung und den darauf folgenden Worten heftig zu schlagen. Er war sich nicht sicher gewesen, da sie sich ja erst seit so kurzer Zeit kannten. Es waren bislang nur einige Stunden gewesen. Doch trotzdem konnte er es fühlen. Tief in ihm. Aber es war nicht sein Herz, dass ihm da befahl das richtige zu tun. Es war auch nicht sein Kopf. Das hätte sich anders angefühlt, hätte sich anders geäußert. Nein, es war seine Seele. Dessen war er sich sicher, denn solch starke Regungen konnte nur die Seele eines Wesens bewirken. Seine Seele sprach zu seinem Bewusstsein. Und sie sagte ihm, dass er diesen Schwur leisten sollte. Wieso? Weshalb? Warum jetzt? Warum für sie? Aeshma wusste aus persönlicher Erfahrung, dass all die Schauergeschichten über seine Artgenossen und sich selbst nur auf einen gewissen Prozentsatz der Dämonenpopulation zutreffend war. Zwar gab es viele Dämonen, die der Dunkelheit so verschrieben waren wie Engel dem Licht, doch es existierten auch Engel, die sich der Dunkelheit gewidmet hatten. Warum also sollten sich Dämonen nicht dem Licht nähern können? Metaphorisch gesprochen. Wieso sollten Dämonen keine Liebe, Vertrauen, Freundschaft und Freude empfinden können? Tief in den Weiten der Unterwelt, lieben sich dort Dämonen etwa nicht gegenseitig? Aeshma kannte Dämonen die Liebe empfinden konnten. Er kannte ebenso jene, die dies nicht vermochten zu tun. Er hätte nie gedacht, dass er selbst einmal in einer solch bizarren Situation mit einer Elfe zusammen sein würde. Und doch stand er nun hier und war gewillt sein Leben für sie zu geben, wenn es nötig war. Wieso eigentlich? Was war das? Wie ein greller Funke schoss ihm die Erkenntnis mit einem mal durch den Kopf und er riss zuerst erstaunt die Augen auf. Konnte es das sein, was er glaubte? Konnte es wirklich so etwas seltenes sein? Er horchte auf seine Seele, versuchte zu verstehen, was sie ihm sagen wollte und mit einem Mal war er sich so sicher wie er nur sein konnte. Ja, es ist geschehen. Langsam beugte er sich zu ihr herunter und sah sie lächelnd an. "Ich weiß, dass es seltsam ist. Aber ich weiß jetzt was geschehen ist." Er beugte sich noch weiter zu ihr herab, bis seine Lippen beinahe ihr Ohr berührten und begann ihr leise Sätze ins Ohr zu flüstern. ".....Vertrauen.......Liebe......Seele.....Prägung....." Er sah sie an, nachdem er sich wieder etwas zurück gelehnt hatte und lächelte warm. So warm ein Dämon eben lächeln konnte. "Ich werde nicht aus deinem Leben gehen."
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 05:16 pm

Lavanda verblieb wie sie war und lauschte seinen Worten. Die Erklärung die er ihr ins Ohr flüsterte klang vollkommen logisch. sie hatte von soetwas gehört, hatte es aber noch nie in ihrem Leben mitbekommen. Dann musste sie schmunzeln bei dem kleinen, süßen Geständnis, dass er ihr machte. "Ich... habe mir das fast schon gedacht.... Die Art wie du redest und dich bewegst... Alles an dir ist so anziehend... Und die Art wie du mich ausgefragt hast, was mit mir und diesem unverschämten Dämon ist... Du wolltest unbedingt wissen, ob wir ein Paar waren ...oder werden." Sie lächelte ihn an und legte dann ihre Arme um seinen Hals, bevor isie ihn fest an sich drückte. "Danke!", sagte sie nur noch, bevor sie ihn los ließ. "Na dann kann ich mich ja auch endlich mal von  diesen furchtbaren Kleidern befreien. Ich werde diese hier kochen müssen und mich erneut gründlich waschen müssen, um ganz sicher zu sein. und wenn das möglich ist, würde ich gerne ein schön heißes Bad nehmen... geht das?"
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 05:42 pm

Er war heilfroh, dass sie die Sache genauso sah wie er selbst und dass sie ihn verstand. Es war ein wunderbares Gefühl endlich jemanden wie sie gefunden zu haben. Er konnte spüren, wie ihre Seelen in Einklang und Harmonie miteinander vibrierten und auf der gleichen Ebene schwangen. Sie lebten beide in der gleichen Zeit, waren beide zusammen im Hier und Jetzt und Aeshma konnte spüren wie diese wunderschönen, zarten Bande mit jeder Minute die verstrich stärker wurden. Sie war es, auf die seine Seele gewartet hatte. Nun waren sie vereint und nichts konnte sie mehr trennen, da war sich Aeshma sicher. "Ja, da hast du Recht.", stimmte er ihr zu und kicherte ein wenig. "Und ich bin so froh, dass du es auch so empfindest." Lächelnd sah er sie noch eine Weile an und erwiderte ihre Umarmung, bevor er seinen zärtlichen Griff löste und das erblühende Licht seines Lebens in die beengte Freiheit des Zimmers entließ. Ein schelmisches Grinsen zog sich über seine Lippen als sie erwähnte, dass sie sich umziehen und ein Bad nehmen wollte. "Natürlich ist das möglich.", sagte er und ließ seinen Blick einmal von ihrem Scheitel bis zu ihren Sohlen hinab gleiten und grinste dann noch breiter. "Soll ich mich umdrehen?", fragte er in einem spielerisch ärgernden Ton und lachte kurz auf. Aeshma trat dann einen Schritt auf sie zu, umarmte sie noch einmal von hinten, sog ihren lieblichen Duft ein, als er seine Kinn an ihre Schläfe schmiegte und gab ihr daraufhin einen kleinen, liebevollen Kuss auf die Wange. "Ich lass dir schonmal das Wasser ein." Gleich darauf ließ er sie los und begab sich zur Tür. Als sie bereits halb geöffnet war, drehte er sich noch einmal zu ihr und sagte: "Das Badezimmer ist gleich neben an. Lass deine Kleider ruhig hier liegen, während du dich badest. Ich wasch sie für dich." Naja, er wollte es zumindest mal versuchen. "Und ruf mich, wenn du etwas brauchst, oder...Wenn ich dir helfen soll." Mit einem weiteren Zwinkern und einem kurz zugehauchten Kuss, dem ein weiteres breites Grinsen folgte verschwand er schließlich und ging nach neben an.

Das Wasser floss heiß und dampfend aus dem letzten großen Eimer, den Aeshma ins Badezimmer getragen hatte in die breite, gusseiserne Wanne, die auf vier geschmiedeten Dämonenköpfen stand. Woher Astaroth die hatte wusste Aeshma bis zum heutigen Tag nicht, doch sie gefielen ihm immer mehr. Er hoffte nur, dass das Wasser nicht zu heiß war. Er wollte ja nicht, dass Lavanda sich irgendwie verbrannte. Leicht tauchte er seine Hand in das klare Wasser und zuckte nur ratlos mit den Schultern. Für ihn fühlte es sich nicht heiß an, aber er kam aus den Flammen der Hölle, wenn man es so wollte. Was wusste er schon? Er würde es kühlen, wenn es Lavanda zu heiß war. Plötzlich kam ihm eine Idee! Breit strahlend verschwand er im Bruchteil eines Augenblicks und kehrte kurz darauf mit einer kleinen, sehr hübschen Dose zurück. Sie war aus Gold und mit hübschen, mysteriös funkelnden Edelsteinen besetzt. Er hatte sie irgendwo einmal irgendwann mitgehen lassen, weil er dachte, es wäre vielleicht etwas wertvolles drin. Außerdem fand er, dass sie doch ganz nett anzusehen war. Allerdings hatte sich darin nicht, wie erhofft, etwas von wirklichem Wert befunden, sondern wohlriechende Kräuter. Er hatte gemerkt, dass sie etwas magisches zu sein schienen, wusste allerdings nie wirklich was sie waren. Sie sahen ein wenig aus wie Blumen, aber eben auch nicht so ganz, fand er. Eines Tages hatte er sich mit dem Kraut-Blumen-Zeug beschäftigt und es war ihm eine davon in Wasser gefallen. Das war draußen am Wasserfall gewesen, welcher nicht sonderlich weit weg von ihrem Haus war. Das Kraut jedenfalls hatte sich aufgelöst und das Wasser hatte zu schimmern begonnen. In einem violetten Ton. Aber es war nicht wirklich violett. Es sah eher aus wie..wie der Himmel bei Sonnenuntergang, wenn sich das Gelb und das Rot mit dem Blau vermischt und dies eine wunderschöne Mischung zwischen Rosa, Pink, Lavendel, Flieder und Dunkelviolett entstehen ließ. Er mochte Sonnenuntergänge. Und so hatte er es aufgehoben um es sich immer mal wieder ansehen zu können, wie sich das Wasser färbte. Und dies wollte er nun für Lavanda machen. Er hatte nämlich herausgefunden, wonach dieses Zeug roch. Lavendel. Aber nicht so penetrant, sondern eher leicht und verführend. Ebenso sehr entspannend, wie er herausgefunden hatte. Es gab darin auch noch eine eher süßlichere Note, glaubte er. Er war sich dessen jedoch nicht sicher. Jedenfalls roch es gut und sah hübsch aus und so ließ er zwei dieser Kräuter-Blumen in das wohlig dampfende Wasser der Wanne fallen und schon nach kurzer Zeit befand er sich in einem harmonisch-wohlig riechenden Wunderland der puren Entspannung. Das würde Lavanda bestimmt gefallen. Er wurde immer aufgeregter, wie sie es wohl finden würde. Allerdings verließ er das Bad, nachdem er ein paar Kerzen, die er zusammen mit dem Döschen aus seinem Zimmer geholt hatte, angezündet und Lavanda flauschig weiche Handttücher rausgelegt hatte. Ebenfalls hatte er den Läufer vor der Wanne aus dem Fenster hängend ausgeklopft. Er wollte ja auch nicht, dass sie gleich wieder schmutzig wurde, wenn sie aus der Wanne kam. So beeilte er sich in die Küche zu kommen, weil er Wasser aufsetzen wollte. Schon wieder. Sie hatte ja schließlich etwas von "Wäsche" und "kochen" gesagt. So wollte er sich daran versuchen.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 08:37 pm

Lavanda grinste schelmisch. "Warum sollte es mir etwas ausmachen, wenn du mich nackt siehst? Das hat mein "Liebhaber" auch schon. Und wenn der es darf, darfst du es schon lange!" Sie kicherte, bevor er das Zimmer verließ. Dann öffnete sie langsam die Knöpfe am Rand ihres Dekolletés, wanderte weiter nach unten, bis alle offenwaren, und zog dann an den Bändern, die hinten auf Steißhöhe zu einer Schleife gebunden waren. Wie üblich war es leicht gewesen, es alles fest zu zurren, aber nicht, wieder alles aufzumachen und die Schnüre nach oben hin zu lockern um herausschlüpfen zu können. Zu dumm, dass Aeshma nich hier war. Er wäre ihr dabei eine große Hilfe gewesen, aber es ging ja auch so. Nach einer Weile fiel ihr Kleid zu Boden. Zuletzt streifte sie ihr weißes, flattriges Unterkleid ab und hob anschließend beides vom Boden auf und legte es sich über den linken Arm. Dann verließ sie splitterfasernackt den Raum und trat aus dem Flur. es war ihr nicht unangenehm, denn was sollte schon geschehen?. Astaeoth war nicht hier, Dante hatte ihren entblößten Körper bereits genauestens studiert und Aeshma... naja bei ihm war es ihr am aller wenigsten unangehnehm. Überhaupt war sie ja nicht die Person die sich zierte oder dergleichen. dann betrat sie nackt wie sie war das Badezimmer und schloss die Tür hinter sich. Ein enormer Schwall von Lavendel und Flieder strömte ihr aus dem Raum direkt in die feine Nase. Mit ihm schwang ein angenehm leichter hauch von Nachtkerze mit. Wie wundervoll das war! Aeshma war einfach nur fabelhaft. Sie legte ihre Sachen beiseite, einfach an den Rand des Raumes, an die wand und blickte in das verzaubert aussehende Wasser. Ob der Lavendel Absicht von ihm war? Woher sollte er denn Bitte wissen, dass sie ihn so mochte? Sie hoffte, er würde bald zurückkommen.Vorsichtig tunkte sie ihren Fuß in das Wasser. Es war sehr heiß, deutlich zu heiß für einen Menschen. Für sie als Elfe jedoch, war das Wasser genau richtig. Sie stieg langsam hinein und stöhnte leicht auf, als sie sich hineinsetzte. Dann lehnte sie sich entspannt zurück und merkte jetzt schon, wie der betörende Duft und diese angenehme Hotze ihren Körper durchfuhr. Genießend schloss sie die Augen für einen Moment. Wie Lange schon hatte sie auf ein heißes Bad wie dieses hier verzichten Mmüssen? Ein Jahr? Länger? Zugegeben, keine lange Zeitspanne für eine Elfe, aber lang genug um dieses wohlige Gefühl beinahe vergessen zu haben. Wieder stöhnte sie laut auf,. Dieses mal lauter und beinahe lustvoll, weil sie sich dabei räkelte und streckte. Sie beschloss, sie würde hier jetzt so lange bleiben, bis ihre Haut zu schrumpeln anfangen würde. Sie grinste breit.... Elfenhaut schrumpelte selbstverständlich nicht! Leise begann sie, ein himmlisches Elfenlied zu summen. Ihre Stimme hallte durch den gefliesten Raum... was im übrigens unglaublich selten war. Niemand den sie kannte, konnte es sich leisten, hangeschlagene und gemeißelte Steinplättchen in die Wände einzulassen. Aber es verließ dem Raum einen gewissen, anmutigen, edlen und irgendwie erhabenen Charmeund eine reizende Akustik. Nun schwieg sie wieder und atmete tief durch. So konnte man doch gut leben! Ihrgendwo in ihrem Herzen schlummerte eben auch eine kleine Diva, die rundum vergöttert werden wollte. Aber welche Frau wollte das denn auch nicht? Es gefiel ihr jedenfalls unheimlich, mal nicht alles selber machen zu müssen, sondern einfach mal von jemandem so verwöhnt zu werden. Aeshma... was für ein Mann!
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 09:04 pm

All dieses Wasser nach oben zu schleppen war etwas, dass er eigentlich so noch nie getan hatte und doch hatte es ihn mit Freude erfüllt, weil er nun wahrnehmen konnte, wie Lavandas Aura Entspannung und ebenfalls Freude ausstrahlte. Es gefiel ihr also. Also eine gut gelungene Aktion, wie schön! Breit grinsend überprüfte Aeshma das Wasser im Kessel und ging dann auf herkömmliche Weise, entspannt und versonnen pfeifend, die Treppe hinauf und streckte nur einen einzigen Arm in das Badezimmer, durch den engen Türspalt, um Lavanda nicht zu stören, fischte nach ihren Kleider und war auch schon wieder verschwunden. Lautlos wie ein Ninja. Genau! Aeshma war ein Ninja-Dämon!
Er begab sich dann wieder nach unten in die Küche. Die Frage, die er sich nun stellte, war: Wie kocht man Kleider? Einfach rein und umrühren? Oder gleichzeitig waschen? Oder wie? Ein klein wenig grübelte Aeshma darüber nach und hielt all die Zeit die Kleider seines Sonnenscheins in den Fingern, bevor er sich schließlich dazu entschloss das Ganze einfach reinzuschmeißen. Vielleicht wollte sie ja erreichen, dass Krankheitserreger geschmort wurden? Das musste es sein! Sie forschte ja schließlich an der Seuche. Da kam sie garantiert mit einigen Kranken in Kontakt und wusch sich deshalb immer so oft. Aeshma fand es bewundernswert, dass sie so etwas tat und er wollte sie auch dabei unterstützen. Ganz davon zu schweigen, dass er sie ab jetzt sowieso immer begleiten würde. Was für ein Beschützer war er denn, wenn er sie allein zu den Verseuchten lassen würde? Er würde sie in tausend Lagen Schutzkleidung stecken und...und... Ja, genau das würde er machen! Bestimmt und entschlossen nickte er einmal und riss dann die Augen auf. "Oh je, die Supppe! Ach was...Uhm..Die Kleider!", murmelte er erschrocken und vergewisserte sich, dass nichts angebrannt war. Konnten Kleider in einem Kessel voll kochendem Wasser anbrennen? Das sind die wahren Fragen des Lebens, dachte er zu sich selbst und nickte erneut vor sich hin. Wie lange musste sowas denn drin bleiben? Er würde auch die ganze Nacht hier stehen und rühren, wenn es so geschehen sollte. Weil er nicht genau wusste womit er eigentlich rühren sollte, gemäß dem Fall er sollte tatsächlich rühren, entschied er sich kurzerhand für seine Hände und steckte beide bis zum Ellenbogen ins Wasser. Das blubberne, höllenheiße Wasser verbrannte ihm die menschliche Haut seiner Hülle ein wenig. Allerdings viel langsamer als bei einem Menschen. Es war schon ziemlich schwer gewesen eine Hülle zu finden, die erstens gut aussah und zweitens seine Macht halten konnte. Astaroth hatte es da schon wesentlich schwerer gehabt. Und Dante wahrscheinlich auch. Lavanda konnte froh sein, dass sie solche Scherereien nicht haben musste. Eigentlich sollten Dämonen auch alle paar tausend Jahre mal den Körper wechseln, doch Aeshma hatte schlichtweg keine Lust dazu, wie so viele andere, die er kannte. Und so blieb er in diesem hübschen Kerl und hatte sich mit der Zeit so mit ihm verbunden, dass er noch nicht einmal aus dem Körper musste um in seine eigentliche, wahre Gestalt zu wechseln. Astaroth ebenso wenig. Beide Körper waren einfach miteinander verschmolzen. Und jetzt konnte Aeshma die Hülle gar nicht mehr so leicht wechseln. Das war der Preis, den man dafür zahlen musste. Aber für ihn war das okay.

So in Gedanken versunken bemerkte er gar nicht, wie die Haut sich schon vom Fleisch löste und es begann zu bluten. "Scheiße..", murmelte er und zog seine Arme aus der Suppe. Da auch seine Finger bluteten holte er die pitschnassen Kleider schnell mit einem großen, hölzernen Kochlöffel heraus und legte sie auf dem stets sauberen Küchentisch ab. Was sollte er denn jetzt machen? Erstmal musste er warten bis seine Arme geheilt waren und sie aufhörten zu bluten. Dann musste er neues Wasser aufsetzen. Oder war es schon fertig? Er musste Lavanda mal fragen. Und so beschloss Aeshma mal bei ihr im Bad vorbei zu schauen. Schnell lief er die Treppen hinauf und ging den Gang entlang zum Badezimmer. Leise öffnete er die Tür und streckte den Kopf hinein. "Ist alles zu deiner Zufriedenheit, Lavanda? Kann ich noch was für dich tun?" Lieb lächelte er sie an und trat schließlich ein, schloss die Tür hinter sich damit die erwärmte Luft nicht durch einen kalten Schwall Nachtluft, die in diesem alten Haus durch manche Ritze pfiff, vertrieben wurde. Der Anblick von der entspannten Lavanda in dem prachtvollen sonnenuntergang-farbenen Badewasser und all dem wohlig riechenden Dampf vernebelte ihm für ein paar Augenblicke die Sinne. "Wie kann jemand nur so bezaubernd sein wie du?", fragte er lächelnd, als er sich wieder gefangen hatte und ging zu ihr hinüber. Seine immer noch völlig ledierten Arme, die allerdings bereits aufgehört hatten zu bluten, vergaß er bei diesem wunderbaren Anblick recht schnell. So kniete sich der Dämon neben die Wanne, lehnte seine Arme und den Rand der Wanne und auf sie sein Kinn, sah dabei Lavanda unentwegt an und konnte nicht fassen was für ein Glück er hatte.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 09:29 pm

Lavanda lächelte mit immernoch geschlossenen Augen. "Komm ruhig rein!", sagte sie völlig entspannt. "Du bist süß!" Als er bei ihr war öffnete sie die Augen. "Herrje, was hast du denn mit deinen Händen gemacht?", fragte sie verwundert, "Du machst sachen! Sieht nach Verbrennung aus...." Dann lächelte sie aber wieder "Ich danke dir, es ist wundervoll! Woher wusstest du das mit dem Lavendel? Wusstest du dass Lavanda Lavendel bedeutet? Ich liebe diesen Duft! Und dann in kombination mit dem süßlich-blumigen Flieder, ist es einfach nur Himmlich!" Sie streckte sich wieder ausgiebig. "Es ist wundervoll, mal so verwöhnt zu werden. Und das ausgerechnet von jemandem wie dir!" sie grinste ihn an. "Männer wollen genenerell nur ins bett mit mir... nicht mehr, nicht weniger. Und du verwöhnst mich, dass ich mich fühle wie eine Göttin!" Kichernd blickte sie ihn wieder an. "Ich weiß ja nicht wie schnell das da generell bei dir heilt, aber wenn du willst, versorg ich die Wunden gleich. Mit meinen Salben heilt es garantiert schneller!"
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 09:42 pm

Es war toll, dass es ihr so gut gefiel. "Naja, ich dachte, es ist naheliegend. Hört sich ja schon recht ähnlich an. Und da dachte ich mir, vielleicht gefällt es dir ja. Und wie ich sehe, lag ich ja gar nicht so falsch." Das Freudengrinsen verschwand schnell von seinen Zügen als Lavanda seine Arme ansprach. Er sah hinab und die Heilung ging offenbar nur schleppend vorran. "Oh, ach das..", begann er und zupfte ein wenig Haut von seinem Arm. "Ich hab deine Kleider gekocht." Nun wunderte er sich doch, ob er da was falsch gemacht hatte und dachte an die nassen Kleider, die mitten auf dem Küchentisch lagen. Hoffentlich kam Astaroth nicht gerade jetzt in die Küche. Sonst würde er wohl einen Anfall bekommen. Aber er ruhte sich ja aus. Und wo war Dante eigentlich? Der trieb sich aber schon ziemlich lange woanders herum. Hm, naja. Wird schon nichts passiert sein. "Mit irgendwas musste ich ja umrühren.", fügte er schließlich hinzu und nickte dankbar lächelnd zu dem Vorschlag seine Arme von Lavanda behandeln zu lassen. "Aber nur, wenn du dabei im Mondlicht sitzt.", neckte er sie scherzhaft und erhob sich leicht um ihr einen Kuss auf die Schläfe zu geben. Er genoss diese Nähe zu ihr, immer mal wieder ein kleines bisschen Nähe. Eine kurze Umarmung, ein kleiner Kuss. Für ihn würde es immer etwas besonderes sein und besonders besonders würde es sein, weil es Lavanda war. Immer mehr spürte er wie ihre Verbindung wuchs und er sich immer mehr zu ihr hingezogen fühlte. Noch mehr als zuvor.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 09:52 pm

Lavanda grinste. "Du bist kein Hausmann, wie es aussieht!", stellte sie lachend fest. "Aber wenn sie jetzt kurz abgekocht sind und sie jetzt aufgehängt werden können zum trocknen, dann ist ein großer Teil getan.... Und ja, ich setzt mich gern ins Mondlicht für dich... es geht ohnehin nur noch heute nacht... ich funkel nur bei Vollmond so wie vorhin... danach musst du wohl oder übel einen Monat warten! Magst du mir mein Handtuch reichen?", fragte sie und stand langsam aus der Wanne auf. erneut strekte sie sich kurz gähnend vor Entspannung. Ihr Körper war perfekt definiert. Sie war schmal doch immernoch sehr Fraulich, also mit genügend Rundungen...sowohl oben als auch unten herum. Ihre Haut war makellos und porzellanähnlich.
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BeitragThema: Re: Der Virus   11/04/16, 09:58 pm

Automatisch schlug Aeshma die Augen nieder als sie sich erhob und stand ebenfalls auf um ihr eines der flauschigen Handtücher zu reichen. Obwohl er es eigentlich nicht wollte, hob er seinen Blick dennoch an und sah sich diesen makellosen Körper an. "Ja..ehm...ich meine..also abgekocht...ja...aufhängen..hab ich...ehm...hab..ich...vergessen..", stammelte er etwas unbeholfen, während sein Blick auf ihrem Körper wie festgeklebt war. Er musste sich beinahe gewaltsam von diesem zauberhaften und verführerischen Anblick losreißen. Noch nie hatte er einen Frauenkörper gesehen, der ihn so sehr angezogen und magnetisierte wie diesen. Sich schnell räuspernd reichte er ihr das Handtuch, dass er beinahe zwischen seinen Fingern zerriss, so sehr hatten sich sämtliche Muskeln in seinem Körper angespannt. Doch dann ließ er locker und atmete kurz durch. "Verzeih mir, aber..also.. ja. Ich meine, du bist wirklich sehr schön. Überall. Ausnahmslos." Ein Vorteil, dass er nicht rot werden konnte. Wenn er es gekonnt hätte wäre er es wohl geworden.
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